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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 28 mal aufgerufen
 Skripte und Zusatzprogramme
ronin Offline



Beiträge: 2

19.07.2014 01:57
RE: Dragonfly-appcontext? Zitat · Antworten

Auch wenn ich hier total falsch bin,aber nach stundenlanger internetsuche nach dokumentationen und beispielen für python skripte versuche ich mein glùck hier.

Mein Anliegen ist eigentlich banal, ich denke es ist leicht nachzuvollziehen was ich meine.

Ich definiere einen globalen Sprachbefehl namens "formeleditor" der mein python skript startet.Das skript öffnet ein neues fenster (z.B. mittels wxwidget) das nur ein textfeld und evtl. Einen button enthält.Wenn dieses neue Fenster nun im vordergrund ist (den fokus hat), soll eine neue grammatik geladen werden,mit eigenen regeln,die sprachbefehle entgegennimmt und sie z.b in latex code ausgibt .Diese soll aber einzig auf dieses Fenster beschränkt sein. Das problem ist nur,dass ich mit der context-class eine ausführbare datei angeben muss.Gibt es nicht eine andere Möglichkeit den context zu spezifizieren,z.b mittels window handle?

Bin dankbar für sämtliche hinweise.Wenn ihr ein Forum oder gute beispielskripte kennt wäre das sehr hilfreich.

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.117

19.07.2014 10:01
#2 RE: Dragonfly-appcontext? Zitat · Antworten

Zitat
Auch wenn ich hier total falsch bin



Vermutlich nicht. Auch wenn ich NatLink und Konsorten selbst nicht aktiv verwende (weil ich programmieren kann), bin ich derjenige, der die Verwendung von NatLink & Co. ab Dragon 12 erst ermöglicht hat.

Zitat
Das problem ist nur,dass ich mit der context-class eine ausführbare datei angeben muss.Gibt es nicht eine andere Möglichkeit den context zu spezifizieren,z.b mittels window handle?



"Window handle" wäre schlecht, weil die immer frei und unterschiedlich vergeben werden. Aber wo genau ist das Problem?

Gruß, RW

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R.Wilke Offline



Beiträge: 6.117

19.07.2014 10:11
#3 RE: Dragonfly-appcontext? Zitat · Antworten

Zusatz: wenn es nur um Latex-Code geht, braucht man wahrscheinlich gar keine Skripte, weil es auch viel einfacher (und schneller) geht. Sagen Sie doch mal ein Beispiel.

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ronin Offline



Beiträge: 2

19.07.2014 14:36
#4 RE: Dragonfly-appcontext? Zitat · Antworten

Wow,dann möchte ich die Gelegenheit nutzen um mich bei Ihnen persönlich für die Mühe zu bedanken...Ich kann mir vorstellen, dass das enorm viel Ehrgeiz erfordert hat

zunächst eine Frage:

Zitat
...Auch wenn ich NatLink und Konsorten selbst nicht aktiv verwende (weil ich programmieren kann)...



Wie machen Sie es denn? Ich dachte NatLink wäre bereits die optimale Lösung? Oder greifen Sie direkt auf die Dragon API zu? (Wäre das nicht etwas unbequem?)

Zurück zum Thema:
Ich glaube ich kann meine Frage verkürzen:
Ist der Parameter "executable" des Context-class konstruktors optional? D.h. kann ich den context auch alleine über den Fenstertitel bestimmen?

EDIT: Kann man den konstruktor evtl. überladen, um selber ein Kriterium für den context zu definieren?

(ich würde es ja ausprobieren, aber bevor ich mir Dragon zulege, möchte ich doch gerne ein paar offene Fragen klären. Das obige Beispiel ist nur ein Beispiel, ich werde wohl kaum einen solchen Editor programmieren, da wie Sie schon sagten, es auch einfacher und schneller geht.)

Danke nochmals für das NatLink upgrade, und für die schnelle Antwort.

Besten Gruß.

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.117

19.07.2014 15:29
#5 RE: Dragonfly-appcontext? Zitat · Antworten

Zitat
Oder greifen Sie direkt auf die Dragon API zu? (Wäre das nicht etwas unbequem?)



Ja, und Nein. Für die komplizierten Sachen verwende ich die Dragon API, und das ist nicht unbequem, wenn man es kann, im Gegenteil. Die einfacheren Sachen mache ich mit Advanced Scripting, wofür man aber die Pro-Version von Dragon benötigt. Im übrigen verwende ich zusätzliche Programmierung nur dann, wenn keine andere Lösung existiert, dazu mehr weiter unten.

NatLink wurde von Joel Gould um 1999 herum entwickelt, hauptsächlich um den Anwendern die Möglichkeit zu bieten, auf die Dragon API (Teile davon) zuzugreifen. Weil das Projekt wohl nicht die Resonanz erfahren hat, die er sich selbst erhofft hatte, hat er es dann schnell aufgegeben und sich für immer davon abgewandt - so jedenfalls meine Interpretation, wenn ich die Quellen und Informationen richtig deute und bedenke, dass das ganze Potential, was tatsächlich recht umfangreich ist, von den NatLink-Jüngern auf das Sortieren von Zeichenketten und Senden von Tasten reduziert wurde. Ach, habe ich schon erwähnt, dass ich nicht immer so gut auf die NatLink-Freaks zu sprechen bin ...

Zuletzt hatte ich noch Ende 2012 mit Joel selbst Kontakt, als ich ihn um Hilfe bei der Konvertierung des Quellcodes für DNS 12 bat, wofür er aber leider kein Interesse zeigte. In einer kalten Januarnacht 2013 ging mir aber plötzlich ein Licht auf, und mir war klar, woran es lag, dass NatLink nicht mehr mit DNS 12 lief. So viel zum Thema Ehrgeiz, es stimmt, ich war vorher monatelang gegen eine Mauer gelaufen, aber habe auch immer wieder Anlauf genommen, um dagegen an zu rennen. Und irgendwie, auch wenn das jetzt zu pathetisch klingt, war ich mir sicher, dass Joel's wundervolles Werk es verdient, am Leben erhalten zu werden.

So viel Vorrede, um zu erklären, dass ich den Quellcode in- und auswendig kenne, aber nur sehr wenig von der Anwendung, und wie es sich mit den Skripten genau verhält. Grundsätzlich müssen die Skripte aber so verwendet werden, wie sie implementiert sind - es sei denn, man ändert den Quellcode ...

Nun noch mal zum eigentlichen Thema, wie ich es verstanden habe. Um Latex-Befehle (die ich zufällig auch kenne, weil das so ungefähr das erste war, was ich am Computer gemacht habe, als ich ihn Mitte der 80er an der Uni kennen lernte) einzufügen, braucht man keine Skripte oder ähnlich. Man kann dafür einfach Vokabular-Einträge in Dragon definieren, was unter anderem den Vorteil hat, dass man keine Skript-Kenntnisse braucht, kein Zusatzprogramm benötigt - und keine Pausen vor und nach den Befehlen sprechen muss.

HTH, RW

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