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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Berichte und Tipps
Marius Raabe Offline



Beiträge: 718

11.12.2010 13:47
RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Vielleicht ist es ja banal, dann strafe man mich mit Nichtbeachtung, aber mir liegt es doch auf der Seele, einige Worte zum Einsatz der Spracherkennung bei E-Mails unter dem Gesichtspunkt der Ergonomie und Effizienz am Arbeitsplatz zu verlieren:

Häufig höre ich, wenn ich meine Begeisterung über die Möglichkeiten der Spracherkennung am Computer kund tue, das möge ja für Vielschreiber von Gutachten, Schriftsätzen, Dokumentationen oder wissenschaftlichen Arbeiten sinnvoll sein, aber noch nicht für den Otto-Normal-Bildschirmarbeiter am PC, der nur relativ kurze Texte verfasse.

Demgegenüber bin ich der Meinung, dass ein großes Potenzial zur Effizienzsteigerung am Arbeitsplatz im Einsatz der Spracherkennung beim Verfassen und Beantworten von E-Mails liegt.
In der Bürokommunikation setzt sich – Binsenweisheit – die E-Mail immer stärker gegen Brief und Fax durch. Das mag man insgesamt bewerten wie man will, jedenfalls gilt unter dem Aspekt des Einsatzes der Spracherkennung, dass bei einer E-Mail im Gegensatz zu einem Geschäftsbrief oder einem Telefax der Anteil der zu schreibenden/sprechenden Passagen, die sich auf Adressen, Aktenzeichen und ähnliche Formalien beziehen, typischerweise geringer ist, mal ganz abgesehen von den sonst mit einem Brief oder Fax verbundenen Arbeitsvorgängen (Ausdruck usw.) – was alles die Spracherkennung begünstigt, die am besten funktioniert, wenn man möglichst lange Textpassagen am Stück aufsagt.
Ich meine aber gar nicht so sehr diesen, andere schriftliche Kommunikationsformen substituierenden, Einsatz, sondern die Steigerung der Effizienz durch die Substitution anderer Kommunikationsformen, insbesondere des Telefons mit dem Zwang zur „echtzeitigen“ Kommunikation, der jedenfalls in meinem Geschäftsleben nur allzu oft in einer Kaskade von gegenseitigen Anruf-Versuchen und Rückruf-Bitten stecken bleibt.
Wegen der mit Spracherkennung zu erzielenden Geschwindigkeit bei der Produktion von Texten (und dem geringeren physischen Stress) greift man doch sehr viel eher zum Mikrofon und zum Instrument der E-Mail als wenn man tippen müsste. Auch wenn sich viele Dinge nur im telefonischen oder gar persönlichen Gespräch klären lassen oder diesem gerade wegen seiner Flüchtigkeit vorbehalten bleiben sollten, ist es aus meiner Sicht eine echte Erleichterung, in allen anderen Fällen schnell mal eine E-Mail „sprechen“ zu können.

Dragon ist auf diesen Einsatz ganz gut vorbereitet, jedenfalls, wenn man mit Outlook arbeitet.
So kennt das Programm globale (also von beliebiger Stelle aufzurufende) Befehle wie „schreibe eine E-Mail an…“, der unmittelbar den danach besprochenen Namen in die Adresszeile eines neuen E-Mail-Fensters setzt, oder „schreibe eine E-Mail über…“, der das gleiche mit der Betreffzeile macht und im Anschluss den Cursor in der Adresszeile platziert.
Besonders gelungen finde ich die Funktion der „temporären Wörter“ beim Beantworten von E-Mails. Dragon durchsucht hier den E-Mail-Text, auf den geantwortet wird, nach unbekannten Wörtern und fügt diese für die Dauer der Bearbeitung der E-Mail dem Vokabular hinzu – sehr praktisch insbesondere bei unbekannten Eigennamen.

Der konsequente Einsatz für den E-Mail-Verkehr verlangt allerdings meines Erachtens eine sozusagen niedrigschwellige Infrastruktur. Ein Benutzer, der zum Beantworten eine E-Mail NaturallySpeaking erst starten muss und sich dann mühsam ein Headset überziehen muss, wird es im Zweifel lieber lassen. Ist hingegen das Programm sowieso geöffnet und liegt ein Handmikrofon oder steht ein Array-Mikrofon bereit, so dass die „Ansprache“ praktisch sofort beginnen kann, ist der Benutzer mit Spracherkennung klar im Vorteil. Je nach individueller Disposition kann es natürlich auch eine abschreckende Rolle spielen, wenn beim Diktat einer E-Mail ein Kollege/eine Kollegin vom gegenüberliegenden Schreibtisch den gedanklichen Erguss mit anhören muss – aber das ist ja bei einem Telefonat schließlich auch der Fall und somit eher ein Argument gegen eine solche Büro-Arbeitsumgebung (Zweier-Büro, im Großraum wird das Gemurmel sowie vom Hintergrund geschluckt) als gegen den Einsatz der Spracherkennung.

Ich rufe somit dazu auf, mal eine Weile lang konsequent sämtliche E-Mails zu diktieren, man mag es dann nie wieder lassen.

Soviel für jetzt, ich gehe jetzt wieder E-Mails diktieren. Natürlich freue ich mich über zustimmende oder kritische Erfahrungsberichte, ggf. per Abstimmung

Gruß, Marius Raabe

Dragon NaturallySpeaking 11.5 Legal
Windows 7 Prof. 64-Bit, Office 2010, Jarte Plus
Philips SpeechMike II Pro Plus, SpeechMike III, SpeechMike Air, PDCC 2.8
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Rossbach Offline



Beiträge: 174

11.12.2010 22:57
#2 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Ich kann dem in jeder Hinsicht beipflichten. Wenn ich morgens im Büro meinen PC hochfahre, startet Dragon mit dem gängigen Benutzer automatisch. Als erstes werden dann die eingegangenen E-Mails in Outlook beantwortet. Das Handmikrofon liegt - wie früher das Diktiergerät - auf dem Schreibtisch und kann anders als ein Headset schnell wieder beiseite gelegt werden, wenn es nicht benötigt wird.

Hin und wieder wird mit einem kleinen Skrptbefehl der Benutzer gewechselt, um E-Mails in englischer Sprache zu beantworten. Nach der Installation der neuen Version 11.0 gab es dabei ein paar Mal kleine Überraschungen, weil unmittelbar nach dem Diktat "please send" die E-Mail unvollendet schon den Weg ins Netz gefunden hatte, aber auch das hat sich inzwischen gelegt (Abhilfe: Im englischen Benutzer die "Klick-Befehle" in den Optionen aktivieren).

Da ich ein recht langsamer Tipper bin, habe ich Dragon schon vor Jahren schätzen gelernt (die allerersten Schritte habe ich mit der Version 3 begonnen). Inzwischen diktiere ich seit mehreren Jahren alle E-Mails, alle Schreiben, Verträge und Schriftsätze auschließlich mit Dragon und kann mir kaum noch vorstellen, etwas zu diktieren, das ich nicht gleich als geschriebenen Text vor Augen habe.

Ich bin seit über 20 Jahren als Anwalt tätig und möchte die Entwicklung vom Diktiergerät mit Schreibkraft zum eigenen PC mit Bildschirm auf dem Schreibtisch und Dragon und die mir dadurch gegebene Unabhängigkeit heute nicht mehr missen. Ganz nebenbei habe ich mich im Zuge der Entwicklung vom reinen Anwender, der bei jedem auftretenden PC-Problem externe Hilfe in Anspruch genommen hat, dahin gewandelt, dass ich alle Probleme inzwischen in den Griff bekomme, ohne dass ich noch auf den Besuch von Spezialisten angewiesen bin (Foren wie diesem sei Dank!).

Mit freundlichem Gruß aus Hamburg
Malte Rossbach
Dragon legal individual 15.0 Windows 10 Prof. 64 bit, MS Office 2013, Intel Core i7 3770K, 16 GB RAM, Asus Xonar Soundkarte, Sennheiser MD 431 II; sowie Notebook, Core i5-6267U, 6 GB RAM, Windows 10 Home 64 bit, MS Office 2015, Sennheiser USB Headset PC 26.
http://www.rechtsanwalt-rossbach.de

a.wagner Offline



Beiträge: 420

17.12.2010 15:39
#3 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Hallo,

Also ich nutze die Spracherkennung inzwischen fast immer, es sei denn, ich befinde mich in einer Situation, wo ich kein Mikrofon beziehungsweise kein Headset zur Hand habe. Das heißt natürlich auch, dass ich den größten Teil meiner E-Mails gleich per Spracherkennung schreibe. Mit dem Tippen ist man meines Erachtens nur schneller, wenn man beispielsweise nur folgende Nachricht schreibt: "Lieber Klaus, ich leite dir die E-Mail vom Chef weiter." Der Rest müsste dann aus einer Signatur im E-Mail-Programm sein. Es kann natürlich sein, dass jemand, der ein 10-Finger-System beim Tippen beherrscht, schneller schreiben als sprechen kann. Aber so etwas wird es meiner Meinung nach kaum geben, da man sich ja zunächst überlegen sollte, was man schreibt.

Seit ich Spracherkennung habe, die ordentlich funktioniert, benutze ich auch Foren ausgiebig zur Informationsgewinnung und hin und wieder zum beitragschreiben. Das war mir früher viel zu lästig.

Problematisch finde ich das Schreiben einer E-Mail per Spracherkennung eigentlich nur, wenn ich mit mehreren Personen in einem Zimmer sitze, was bei mir zuhause immer wieder vorkommt. Da stört das Sprechen natürlich den anderen, der parallel meist dazu auch etwas mit dem Computer macht. Das ist dann eigentlich die Hürde der Spracherkennung, weil man ja beispielsweise auch nicht einfach so in einer öffentlichen Bibliothek oder beim Besuch eines Seminars oder wenn man im Zug arbeiten will in den Computer diktieren kann, auch wenn man alles zum Diktieren mithätte. Also ich spreche jedenfalls beim Diktieren immer so laut, dass es in solchen Umgebungen meiner Meinung nach störend wäre.

Grüße

A. Wagner

DNS 15.3 Individual mit SpeechMike LFH 3510, Intel(R) Core(TM)I7-7500 CPU, 16 GB RAM, Windows 10 Pro. 64 Bit

Marius Raabe Offline



Beiträge: 718

18.12.2010 10:56
#4 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Zitat
Problematisch finde ich das Schreiben einer E-Mail per Spracherkennung eigentlich nur, wenn ich mit mehreren Personen in einem Zimmer sitze



Herr Wagner,

da haben Sie Recht, siehe mein einleitendes Posting oben. Auch in den anderen von Ihnen beschriebenen Situationen kann die Tastatur unschlagbare Vorteile haben, ohne Frage. Im Zug zwar habe ich auch schon fleißig E-Mails diktiert, das setzt aber ein Mikrofon voraus, in das man auch ziemlich leise sprechen kann, und zwar auch in einer lauten Umgebung (meine diesbezügliche Empfehlung ist ja amtsbekannt...) . Jedenfalls ist richtig (das sagt m.W.selbst Nuance...): Wer in der Lage ist zu tippen, wird auf die Tastatur nie vollkommen verzichten wollen, umso weniger, je fingerfertiger man ist. Es geht mir aber eben auch wie Ihnen: Je weniger ich auf diese Fingerfertigkeiten zurückgeworfen bin, umso mehr Spaß macht mir die Textproduktion.

Gruß, Marius Raabe

Dragon NaturallySpeaking 11.5 Legal
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a.wagner Offline



Beiträge: 420

22.12.2010 10:52
#5 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Hallo Herr Raabe,

Ich gebe zu, dass ich sogar so faul bin, dass ich meinen Computer auch gern per Sprache steuere, obwohl ich Tastatur und Maus benutzen könnte. Es erscheint irgendwie einfacher, bei einer Art und Weise der Bedienung des Computers zu bleiben. Wobei es sprachlich durchaus anstrengend sein kann, einen ganzen Tag dem Computer Anweisungen zu geben, weil man mit ihm ja doch anders als mit seinen Mitmenschen spricht. Aber Spaß macht es schon, zu sehen, wie auf dem Computer das passiert, was man ihm auch sagt.

Hübsch wäre ja eine Befehlsschnittstelle, die lesen kann, was auf dem Bildschirm steht und daraus sozusagen sofort die entsprechenden Befehle ermittelt. Also dass es im Prinzip so funktioniert, wie wir Menschen auch. Wir sehen in irgend einem Programm ein Menü oder irgendwelche Schaltknöpfe, wo wir dann mit der Maus drauf klicken. Dann erscheint bei einem Menü meistens irgend eine Liste, wo wir wieder drauf klicken und ein Befehl wird ausgeführt. Dabei denken wir allerdings nicht "Taste Alt eins, fünf Zeilen nach unten und drücke Entertaste", sondern eben mehr die Begriffe "Datei" und beispielsweise "Speichern unter". So müsste man es eben dann auch sagen können, unabhängig davon, welches Programm man gerade mit DNS steuert.

Aber das nur mal so am Rande. Bemerkt sei dabei noch, dass ich zumindest bis zu der von mir genutzten Version von DNS die Erfahrung gemacht habe, dass die E-Mail Befehle für Lotus Notes nicht so recht funktionieren, DNS bezeichnet eine E-Mail einfach als Nachricht und da muss man bei einem Befehl erstmal umdenken. Aber vielleicht ist das ja in der Version 11 besser gelöst. Ich werde sie nun bald mal anschaffen.

Grüße

A. Wagner

DNS 15.3 Individual mit SpeechMike LFH 3510, Intel(R) Core(TM)I7-7500 CPU, 16 GB RAM, Windows 10 Pro. 64 Bit

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.114

22.12.2010 12:17
#6 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Zitat
Hübsch wäre ja eine Befehlsschnittstelle, die lesen kann, was auf dem Bildschirm steht und daraus sozusagen sofort die entsprechenden Befehle ermittelt. Also dass es im Prinzip so funktioniert, wie wir Menschen auch. Wir sehen in irgend einem Programm ein Menü oder irgendwelche Schaltknöpfe, wo wir dann mit der Maus drauf klicken.



Hallo Herr Wagner,

das gibt es schon, im Hersteller-Jargon wird es "Say what you see" genannt. Dahinter verbirgt sich die Anbindung an die MSAA kompatiblen Schnittstellen in den grafischen Oberflächen der Anwendungsfenster, sofern die Entwickler der Anwendungen den entsprechenden Richtlinien folgen und die vorhandenen Menüs usw. entsprechend hinterlegen (mit Text). Von Dragon aus ist da nicht viel zu machen, da Dragon die Gestaltung der Oberflächen nicht beeinflussen kann. Wenn es in der Anwendung nicht eingerichtet ist, verhält es sich ähnlich wie beim Anruf eines Teilnehmers, der seine Rufnummer nicht anzeigt, den können Sie auch nicht zurück rufen. Ist die Schnittstelle aber vorhanden, kann sie auch "spontan diktiert" werden, da Dragon jedes Mal, wenn Sie in ein Fenster wechseln, die Inhalte auf aktivierbare Elemente hin untersucht.

Versuchen Sie es einfach mal, und Sie werden schnell sehen, was geht und was nicht geht. Fahren Sie ggf. über die Menüs oder Buttons, und wenn dann von der Beschriftung abweichende Texte als Tool-Tips auftauchen, versuchen Sie es ggf. damit.

In Dragon muss allerdings die Option "Sprachsteuerung für Menüs und Dialogfelder aktivieren" (unter "Weitere Einstellungen") eingeschaltet sein, und ggf. müssen Sie vorher noch "Klick" diktieren, je nach Einstellung unter "Klick sagen, um Menüs und Steuerlemente auszuwählen" (unter "Befehle" in den Optionen) - auch da belasse ich die Voreinstellung, nicht "Klick" sagen zu müssen, weil mir das zu langweilig ist, obwohl es manchmal anders herum sicherer wäre.

Ach, und weil das gerade Thema an anderer Stelle ist: die Einstellungen sind dieselben in Version 10 und 11 (und zurück in 9), aber für 11.1 kann ich derzeit noch nichts sagen.

Grüße, R. Wilke

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a.wagner Offline



Beiträge: 420

12.01.2011 15:50
#7 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Hallo Herr Wilke,

Hierzu habe ich mal noch eine Frage:

Was mache ich, wenn ich beispielsweise den Namen eines Menüs sage (in meinem Fall gibt es einen Menüeintrag "Aktionen") und dieses Menüs nicht aufgeht, sondern nur markiert ist. Im Prinzip müsste ich ja dann sagen "tippe Enter-Taste" oder gibt es da eine elegantere Lösung? Die Einstellungen, wie von Ihnen mitgeteilt, habe ich natürlich vorgenommen.

Grüße

A. Wagner

DNS 15.3 Individual mit SpeechMike LFH 3510, Intel(R) Core(TM)I7-7500 CPU, 16 GB RAM, Windows 10 Pro. 64 Bit

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.114

12.01.2011 16:27
#8 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Hallo Herr Wagner,

in dem Fall liegt es dann daran, wie die betreffende Anwendung programmiert ist. Wenn Sie Glück haben, können Sie das Menü mit "drück Enter" aktivieren. Ob es geht, müssen Sie probieren, aber es sollte so sein, angenommen dass Sie das Menü in der Position auch mit dem physikalischen Betätigen der Enter-Taste aufrufen könnten.

Aber, um zu zeigen, was ich meine und worum es geht, hier mal ein einfaches Beispiel. Ein simples Programm wie CPUID ist offensichtlich so programmiert, dass man mittels einfachem Diktat der Bezeichnungen in den Reitern diese aktivieren kann, und das obwohl Dragon das Programm nicht "kennt" und das Programm wiederum primär nicht so entwickelt sein dürfte, dass es für Sprachaktivierung taugt. Jedenfalls wenn man den Namen eines Reiters diktiert, wird das als Befehl erkannt (das diktierte Wort wird blau umrandet), der Cursor wird auf den Reiter gesetzt und der Reiter wird aufgeschlagen - das geht übrigens auch, wenn man mit einem deutschen Profil die englischen Bezeichnungen "englisch" (innerhalb gewisser Grenzen) diktiert.

Um das zu demonstrieren, füge ich mal einen Screenshot ein, erstellt nachdem der Reiter aktiviert wurde, mit noch eingeblendetem Erkennungsfenster, nur der dort hin bewegte Cursor ist nicht mehr zu sehen.



Uploaded with ImageShack.us

Aber, ob und wie und in welchem Umfang das geht, ist keine Sache, die man aus Dragon heraus irgendwie beeinflussen könnte, das liegt einzig daran, wie sich die Anwendung "präsentiert".

Vor diesem Hintergrund die (nicht ganz ernst gemeinte) Frage, warum Sie es sich eigentlich so schwer machen und Anwendungen einsetzen, die mit Dragon nicht oder nur eingeschränkt kompatibel sind. Mir wäre das auf Dauer zu lästig, offen gesagt.

Gruß, R. Wilke

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a.wagner Offline



Beiträge: 420

13.01.2011 09:34
#9 RE: E-Mails als Einsatzfeld der Spracherkennung Zitat · Antworten

Hallo Herr Wilke,

Auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage eine kurze Antwort:

Die Programme, die ich so den lieben langen Tag nutze, waren einfach früher da. Ich nutze sie in meiner Kanzlei schon mehr als zehn Jahre und bin sehr zufrieden damit, da komme ich eigentlich nicht auf die Idee, dass ich wegen einer "Hintergrundanwendung", die nur eine andere Eingabemöglichkeit gegenüber Tastatur bietet, wie Sie ja selbst an anderer Stelle ihrem Forum schreiben, meine sonstige Softwareumgebung verändern sollte. Noch dazu, wo ich DNS zur Programmbedienung lediglich aus Bequemlichkeit nutze.

Den Rest werde ich noch etwas ausprobieren, ihre Erläuterungen helfen da sehr weiter.

Grüße

A. Wagner

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