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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 41 mal aufgerufen
 Skripte und Zusatzprogramme
R.Wilke Offline



Beiträge: 6.117

13.03.2010 14:06
RE: Einsatz von DragonPad u.a. Hilfseditoren für die Texterstellung Zitat · Antworten

Beitrag von Marius Raabe, bereits eingestellt am 12.03.2007, hierhin verschoben.

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Lieber Herr Wilke,

in erster Linie Word (jetzt 2007- BTW: wo stellt man hier eine Signatur ein?) und natürlich mit aktivem addin, fühlbar ist der Effekt aber erst bei sehr großen Dokumenten, sagen wir mal > 70 Seiten (übrigens auch bei mehreren Fenstern desselben Dokuments). Nach meiner Erfahrung war der Effekt bei früheren Versionen von NatSpeak und Word (bzw. langsameren Rechnern...) sehr viel stärker.

Ich diktiere dann lieber in ein Pad, ebenso wie im Fall von PowerPoint und Excel oder in bestimmten Besprechungsrunden...

Ich verwende dazu seit einiger Zeit nicht DragonPad, sondern den Freeware-Editor Jarte als quasi virtuellen "Schmierzettel" (wie ein Diktierfenster), wenn ich aus genannten Gründen nicht direkt ins jeweilige Original-Dokument diktieren kann oder mag. Jarte hat dabei den Vorteil, dass man mit mehreren Tabs arbeiten kann und bietet eine automatische Speicherung - auch wenn der Drache mal aussteigt, ist der Text nicht verloren.

Richtig Spaß macht das allerdings nur bei einem schnellen Wechsel zwischen der Zielanwendung und dem "Schmierzettel". Da geht m. E. nichts über eine Tastaturkombination - das ist schneller als ein Sprachbefehl. Für mich als Benutzer des SpeechMike hat das früher die Software ASKA SmartMike erledigt, die es erlaubte, eine Taste auf dem Mikrofon für den Wechsel zwischen einer Zielanwendung und DragonPad zu verwenden. Seit das Philips Device Control Center erschienen ist, welches dem Benutzer eine relativ freie Belegung von Tasten erlaubt, verzichte ich aber auf eine weitere Hintergrundanwendung.
Ich habe mir stattdessen ein – sicher sehr unbeholfenes – AutoHotkey-Skript gebastelt, welches den Wechsel zwischen Jarte und der Zielanwendung unter Übertragung des Textes erledigt (je nach Zielanwendung mit unterschiedlichen Eigenschaften, z. B. werden Excel-Zelleninhalte zur Bearbeitung nach Jarte übertragen), einer Taste des SpeechMike habe ich dann die Ausführung des Skripts zugewiesen (das kann man so ähnlich auch mit DragonPad machen).

Grüße, Marius Raabe

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R.Wilke Offline



Beiträge: 6.117

13.03.2010 14:12
#2 RE: Einsatz von DragonPad u.a. Hilfseditoren für die Texterstellung Zitat · Antworten

Beitrag verschoben:

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Lieber Herr Wilke,

können Sie als Administrator nicht Teil eines Themas verschieben in einen neuen Thread?
Ich hätte auch eher die Anregung, diesen eher allgemeiner zu benennen, beispielsweise „Einsatz von DragonPad u.a. Hilfseditoren“ oder „Ergonomische Hilfen beim Einsatz von Dragon NaturallySpeaking“ oder dergleichen.

Zum Makro: Sie haben – natürlich – richtig gelesen. Der Code enthält allerdings ein paar Feinheiten, so wird, wenn das letzte Fenster zum Programm Word gehört, die Zwischenablage getrimmt, damit nicht unnötig eine Absatzmarke eingefügt wird.
Ferner wird beim Wechsel zu der Pad-Anwendung, in meinem Fall also Jarte, etwaig markierter Text aus der Ausgangsanwendung oder eine markierte Zelle aus Excel mitgenommen (kopiert), so dass er im Editor bearbeitet werden kann.

Die Frage „Tastatureinsatz oder Sprachbefehl“ ist aus meiner Sicht kaum allgemeingültig zu beantworten.

Natürlich können persönliche Handicaps eines Benutzers einen erheblichen Einfluss haben – ebenso aber auch individuelle Präferenzen, die über die eingesetzte Hardware bis möglicherweise bis hin zu sagen wir mal unterschiedlichen neuronalen Konfigurationen der humanoiden Wetware reichen. Unabhängig von der Spracherkennung gibt es ähnliche Unterschiede beispielsweise bei der Frage, ob ein Benutzer lieber mit der Maus oder mit Tastaturbefehlen arbeitet. Wie Sie, kann ich auch nur für mich sprechen, wenn ich sage, ich orientiere mich tunlichst an dem, was für mich am einfachsten und schnellsten ist. So habe ich mein SpeechMike beim Diktat ohnehin in der Hand und kann sehr schnell eine Taste drücken (den Griff zur Tastatur vermeide ich aber auch häufig, weil ich diese typischerweise nicht vorne an der Schreibtischkante liegen habe, sondern weiter entfernt vor dem Bildschirm).

Um die Flexibilität zu bewahren, habe ich mir auch einen Sprachbefehl definiert, der ebenfalls den aktuellen Text aus dem Editor ausschneidet und in das letzte Fenster oder eine speziell benannte Anwendung transportiert. Den benutze ich aber praktisch nie, weil es einfach länger dauert ihn zu sagen als eine Taste zu drücken, die sich ohnehin unmittelbar in der Nähe meines Daumens befindet.

Schließlich zum Thema Drittanbieter: Das kann ich gut verstehen, schon deshalb, weil ich skeptisch bin, ob alle Add-ons sich mit dem Drachen gut vertragen. Außerdem glaube ich, dass die Spracherkennung auch von der erforderlichen Softwareumgebung sehr einfach bleiben muss, wenn sie sich durchsetzen soll. So hat beispielsweise der simple Umstand, dass die nunmehr standardmäßige Software für das SpeechMike (Philips Device Control Center) dem Benutzer eine optische Rückmeldung am Mikrofon ermöglicht, dass dieses gerade geöffnet ist (rote Kontrollleuchte), erheblich dazu beigetragen, dass sich die Benutzung in einem mir bekannten Unternehmen weiter verbreitet hat, weil dieses Verhalten einem klassischen Diktiergerät näher kommt.

Im Hinblick auf AutoHotkey stellt sich das Problem aber nicht wirklich, weil nach der Kompilierung des Skripts nicht erforderlich ist, dass die Software ständig im Hintergrund mitläuft (oder auch nur installiert ist). Meine mehrfach erwähnte Taste auf dem SpeechMike verweist einfach auf die exe-Datei, die erforderlichen Programmbibliotheken sind darin enthalten (darum ist die Datei auch relativ groß).

Grüße, Marius Raabe

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a.wagner Offline



Beiträge: 420

31.03.2010 13:18
#3 RE: Einsatz von DragonPad u.a. Hilfseditoren für die Texterstellung Zitat · Antworten

Hallo,

zur Texterstellung nutze ich normalerweise DragonPad oder das Diktierfenster, wenn ich beispielsweise einfach nur eine E-Mail diktieren möchte.
Das Problem beim DragonPad für mich ist, dass ich es nicht von einer anderen Anwendung aus aufrufen kann. Für meinen eigenen Workflow wäre es aber günstig, eine solche Funktion benutzen zu können.

Jetzt habe ich mir als Alternative überlegt, das in Windows 7 vorhandene Wordpad zu benutzen. In dieses wollte ich eigentlich mit dem Diktierfenster diktieren. Probeweise habe ich mal direkt diktiert und festgestellt, dass die Korrekturmenüs wie im DragonPad auch Wordpad angezeigt werden. Ich kann also die Korrigierbefehle und den Befehl "Schreib das" direkt im Wordpad benutzen, ohne das DragonPad einschalten zu müssen. Das ist zumindest so lange, wie ich noch DNS Preferred benutze, sehr hilfreich,, wie es dann mit der Professional Version funktionieren wird, weiß ich noch nicht.

Übrigens schicke ich dann das erstellte Textdokument zu meiner Sekretärin, die daraus einen ordentlichen Brief oder ein anderes Dokument produziert. Außerdem liest sie natürlich nochmal den Text und findet den einen oder anderen kleinen Fehler darin, der so ausgemerzt wird.

Grüße

A. Wagner

DNS 15.3 Individual mit SpeechMike LFH 3510, Intel(R) Core(TM)I7-7500 CPU, 16 GB RAM, Windows 10 Pro. 64 Bit

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.117

31.03.2010 13:32
#4 RE: Einsatz von DragonPad u.a. Hilfseditoren für die Texterstellung Zitat · Antworten

Zitat von a.wagner
Das Problem beim DragonPad für mich ist, dass ich es nicht von einer anderen Anwendung aus aufrufen kann. Für meinen eigenen Workflow wäre es aber günstig, eine solche Funktion benutzen zu können.



Hallo Herr Wagner,

das geht schon. Egal, wo Sie sind, können Sie immer sagen "öffne DragonPad", oder meinetwegen die Menüs auf der Dragon-Leiste verwenden, und dann zwischen DragonPad und der anderen Anwendung hin- und herwechseln. Auch mit Sprachbefehlen.

Richtig festgestellt haben Sie, dass Sie in WordPad (annähernd) dieselbe Funktionalität wie in DragonPad haben. Wenn Sie demnächst die Pro Version verwenden, können Sie mit DragonPad u.a. die Audio-Datei Ihres Diktates mit dem Text abspeichern, was bei der Nachbearbeitung sehr hilfreich sein kann. Mit WordPad geht das nicht. Und wenn Sie dann noch Makros einbauen, lässt sich der ganze Vorgang auch automatisieren, also das Anlegen und Abspeichern der Datei usw.

Was mir an DragonPad auch noch gefällt, wenn Sie mit der rechten Maustaste im Text klicken, haben Sie Zugang zum Korrektur-Menü. - Ja, hin und wieder benutze ich auch die Maus.

Grüße
Rüdiger Wilke

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