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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 28 mal aufgerufen
 Fragen zur Anwendung
Sandra.H.H Offline



Beiträge: 44

27.05.2016 14:54
RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Eine integrierte Rechtschreibprüfung in Dragon NaturallySpeaking ist bis heute ja leider Fehlanzeige, deswegen die Frage, welche Empfehlungen hinsichtlich einer sinnvollen Rechtschreibkontrolle für die tägliche Arbeitspraxis gegeben werden können. Von besonderem Interesse scheint mir, ob sich die gängigen Rechtschreibprogramme (Microsoft Word integrierte Rechtschreibprüfung, Duden Korrektor Addin, OpenOffice integrierte Rechtschreibprüfung, reine Wörterbuchprüfung a la Hunspell) hinsichtlich Erkennungsleistung, Usability, Stabilität und eventuellen Problemen nach euren Erfahrungen unterscheiden.

Herzlichen Dank für euer Feedback

MhG Sandra

P.Roch Offline



Beiträge: 1.126

27.05.2016 15:22
#2 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Zitat von Sandra.H.H
Eine integrierte Rechtschreibprüfung in Dragon NaturallySpeaking ist bis heute ja leider Fehlanzeige, deswegen die Frage, welche Empfehlungen hinsichtlich einer sinnvollen Rechtschreibkontrolle für die tägliche Arbeitspraxis gegeben werden können.

Wozu denn braucht die Spracherkennung eine Rechtschreibkontrolle? Sie selbst kann ja wohl keine Tippfehler machen, bei der Aufnahme neuer Wörter hilft etwas Sorgfalt gegen eventuelle Fehler, und für die Analyse von Dokumenten sollte man bekanntlich nur inhaltlich und orthografisch überprüfte Exemplare bereitstellen.
Sicherlich sind eine Reihe von Forderungen an eine leistungsfähigeres DragonPad nachvollziehbar und diskutierenswert, vor allem wegen der problematischen Kommunikation zwischen Dragon und den diversen Textprogrammen.
Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Es gehört mittlerweile zum Standard, dass Anwendungsprogramme (Patientenverwaltungen, Kanzleiprogramme, Hausverwaltungen, etc. etc.) für die Texterstellung nicht jede ihre eigene Entwicklung mitbringen, sondern auf Bewährtes wie Word zurückgreifen. Das würde ich auch Dragon zugestehen.
Gruß, Pascal

Meinhard Offline



Beiträge: 1.140

27.05.2016 18:01
#3 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Mir fällt es nach den Diskussionen mit Sandra um mitlesende Entwickler etc. (und dem Tippfehler im Threadtitel) zwar schwer, sachlich zu bleiben, aber ich bemühe mich, verbunden mit der höflichen Bitte, hier keine fixen Ideen zu verfolgen. Nun denn:

Aus den von Pascal genannten Gründen bietet eine reine Rechtschreibprüfung beim Einsatz der Spracherkennung kaum einen Mehrwert (worauf Nuance jedenfalls früher mal in der Hilfe auch hingewiesen hat).
Allerdings enthält das Vokabular in seltenen Fällen falsche Schreibweisen (Beweis: "zugrundezulegen" ist im Vokabular falsch zusammengeschrieben und gehört gelöscht).

Hilfreich ist die Kontrolle zwar bei Tastatureingriffen, aber dafür ist DragonPad nicht gemacht. Tippen ist etwas für Word und Konsorten.

Eine gewisse Hilfe bietet die Rechtschreibprüfung bei versehentlich doppelt diktierten Wörtern, die jedenfalls von Word in der Rechtschreibprüfung (!) angemerkt werden.

Etwas hilfreicher ist eine Grammatikprüfung, da diese zumindest manchmal typische "Speakos" erkennt, z.B. ein fehlendes Genitiv-s oder sonst falsche Endungen, aber auch im Kontext fehlerhafte Großschreibungen.

Daher läuft bei mir die Word-Grammatikkontrolle mit (unter Windows - auf dem Mac ist sie ein Ressourcenfresser).

Das Für und Wider etwaiger Zusatzprogramme wurde hier schon vor Jahren kontrovers diskutiert.

http://dragon-spracherkennung.forumprofi...-korrektor.html

http://dragon-spracherkennung.forumprofi...rrektor-70.html

Ich glaube, dabei kann man es belassen.

__________________________________________________
Dragon Legal Group 15.6, Win 10 Pro 2004, Microsoft 365 32-bit, SpeechMike Premium Air, i7-7700, 3,6 GHz, 64 GB RAM, 1TB SSD;
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Sandra.H.H Offline



Beiträge: 44

27.05.2016 18:05
#4 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Zitat von P.Roch
... Wozu denn braucht die Spracherkennung eine Rechtschreibkontrolle? Sie selbst kann ja wohl keine Tippfehler machen, bei der Aufnahme neuer Wörter hilft etwas Sorgfalt gegen eventuelle Fehler, und für die Analyse von Dokumenten sollte man bekanntlich nur inhaltlich und orthografisch überprüfte Exemplare bereitstellen.
Sicherlich sind eine Reihe von Forderungen an eine leistungsfähigeres DragonPad nachvollziehbar und diskutierenswert, vor allem wegen der problematischen Kommunikation zwischen Dragon und den diversen Textprogrammen. ...

Gruß, Pascal



Guten Abend Pascal,

Selbst mit einer (fast) täglichen Arbeitspraxis mit dem Drachen über die vergangenen 20 Jahre kommt fast kein Dokument ohne die typischen Rechtschreibfehler aus, wie sie auch vielen anderen Usern geläufig sein dürften:

(1) Tatsächliche Erkennungsfehler der Software (zugegeben mit deutlich abnehmender Tendenz);

(2) Rechtschreibfehler als Ergebnis unsauberen Diktierens/Flüchtigkeitsfehler (Fehlerhäufigkeit auch in dieser Kategorie nach meiner Erfahrung deutlich verbessert, allerdings sind 3-4 Flüchtigkeitsfehler auf einer DIN A4-Seite statt früher 6-10 immer noch deutlich zu viel);

(3) Eigene Fehler ohne jegliches Zutun des Drachen mangels ausreichender Kenntnis der alten oder neuen deutschen Rechtschreibung auf Seiten des Autors/der Autorin selbst.


Der Hinweis auf die notwendige eigene Sorgfalt beim Diktat (BRAIN 1. 0) ist vollkommen richtig, selbst kompetenten Autoren sind aber vor den oben genannten Fehlertypen nicht per se gefeit. Angesichts der eigenen Fehlbarkeit in allen 3 Kategorien zielte die Eingangsfrage deswegen auf die Erfahrungen bzw. Empfehlungen anderer User in Hinblick auf das eigene BEST PRACTICE-Modell Dragon/Textverarbeitung/ ? ?

MhG Sandra

P.Roch Offline



Beiträge: 1.126

27.05.2016 18:32
#5 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Vielleicht denke ich zu beckmesserisch, aber Rechtschreibfehler sind für mich was anderes als grammatische Fehler.

Zitat
Wikipedia:
Ein Rechtschreibfehler (auch Fehlschreibung genannt) bezeichnet eine Schreibweise eines Wortes oder Satzzeichens, die laut der allgemein üblichen Orthographie falsch ist.

Die von Sandra genannten Fälle, ohne die heutzutage in der Tat kein Schriftstück mehr auszukommen scheint, betreffen doch m.E. die Grammatik, Zeichensetzung, Ausdrucksweise, etc. Diesen Problemen ist eher mit einer Grammatikprüfung auf die Spur zu kommen. Damit sind wir bei einem Thema, das Dragon eigentlich nichts angeht. Siehe die Links von Meinhard.
Gruß, Pascal

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.120

28.05.2016 10:44
#6 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Sandra.H.H.,

als Gründer und nach wie vor Betreiber dieses Forums, unterstützt durch nicht minder fleißige wie kompetente Helfer, möchte ich jetzt auch mal das Wort an Sie richten, wende mich aber auch nicht zu Letzt an die vielen, die hier mitlesen.

Zunächst begrüße ich es immer, wenn Leute hier aktiv und initiativ werden und anfangen, über den Tellerrand zu schauen, und eigene, auch grundlegende Themen eröffnen, als Abwechslung und im Gegensatz zu immer wiederkehrenden Hilferufen bei der Installation oder der Handhabung der Nutzerdaten etwa, um nur ein Beispiel zu nennen.

In dem Sinne sind die von Ihnen jüngst aufgeworfenen Fragen sicherlich eine Betrachtung, vielleicht auch eine Diskussion wert.

Allerdings sind Eifer und Anspruch, damit auf die Entwicklung des Programms Einfluss nehmen zu können, was bei Ihnen wohl Tenor zu sein scheint, weit gefehlt, muss man klar sagen.

Sollten Sie diesen Gedanken tatsächlich verfolgen (das war mehr eine rhetorische indirekte Frage), dann seien Sie sicher, dass es nichts werden wird mit diesem Plan. Sie sagen an anderer Stelle, dass Sie das Programm seit 20 Jahren verwenden, wenn ich mich recht erinnere. Dann müssten Sie aber auch mitbekommen haben, dass der oder die Hersteller von Dragon noch nie in erkennbarer Weise auf Anwender-Input reagiert haben, und schon gar nicht, was die deutsche Abteilung der Entwicklung betrifft, die am langen Faden der Zentrale in Ami-Land hängt.

Ob es so ist, wie Sie an anderer Stelle behauptet haben, dass Nuance hier in irgendeiner Form mitliest, ist völlig unklar. Gerüchteweise habe ich ein ums andere Mal so etwas gehört, aber signifikante Beträge würde ich nicht darauf wetten.

Insofern, und damit richte ich mich, wie weiter oben schon erklärt, an Sie und alle, die vielleicht vom Verbesserungseifer erfasst sind, habe ich nichts dagegen und nicht die Absicht, damit regulativ umzugehen, wenn solche Gedanken hier präsentiert werden, so lange zivil darüber gesprochen wird, sehe aber selbst keinen Anlass, mich damit im Detail zu befassen.

Was das aktuelle Thema betrifft, haben unsere Moderatoren ja bereits alles Richtige und Wichtige dazu gesagt, also überlasse ich es ihnen, das Thema zu schließen, wenn sie es für angebracht halten.

PS: kann nicht mal einer endlich den Schreipfehler im Thementitel korrigieren?

_______________________________________

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Meinhard Offline



Beiträge: 1.140

28.05.2016 11:36
#7 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Welch weise Worte, lieber Gründer-Rüdiger,

die ich mir wie folgt zu ergänzen erlaube:

Nach allem, was man so hört, gibt es von Nuance zwar ein Entwicklungszentrum in Deutschland (in der Gegend von Aachen, glaube ich), welches sich aber mit anderen Dingen beschäftigt als Dragon (ehemals NaturallySpeaking), nämlich der Spracherkennung für Autos und ähnliche Geräte. Dragon, wie wir es kennen, wird für Deutschland lediglich lokalisiert (also die Vokabulare und dahinter liegenden Algorithmen für die deutsche Sprache angepasst). Die Entwicklung des Programms selbst und damit auch von DragonPad findet ausschließlich in Massachusetts statt. Vor Jahren gab es dort mal einen einzigen Entwickler (namens O.....), dem gewisse Deutschkenntnisse attestiert werden konnten. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass er hier auch einmal gesehen wurde – einmal.
Tatsächlich gibt es auch immer mal wieder Verbesserungen oder die Ausmerzung von Fehlern im Programm, die sich spezifisch oder vor allem auf die deutsche Version beziehen. Aktuelles Beispiel ist, dass in den „14-er“ Versionen (DPI, DLG usw.) der Auto-Compounder (der im englischen Original wenig Sinn ergibt) wieder ordentlich funktioniert. Auf welchen Wegen das Nutzer-Feedback hier funktioniert (hat), ist völlig unbekannt, am ehesten wohl aufgrund von direkten Beschwerden (auf Englisch) beim Hersteller.

Abgesehen davon sollte man zwei Dinge stets im Blick behalten:

Erstens ist Nuance bei der Spracherkennung für die Textproduktion am PC/Mac quasi ein Monopolist und verhält sich dementsprechend nicht unbedingt kundenorientiert. Zweitens ist das Programm ein relatives Nischenprodukt. Ich glaube, strategisch geht die Entwicklung bei Nuance eher in eine andere Richtung (Autos, Kundendialogsysteme, Siri und andere Backend-Systeme); wir sollten froh sein, dass und solange es Dragon überhaupt noch gibt – oder eine andere Form der Spracherkennungssoftware, welche spezifisch für die professionelle Textproduktion am Computer geeignet ist.


Mein Hauptproblem hinsichtlich der angesprochenen Diskussionen der letzten Zeit ist aber nicht so sehr die nahezu metaphysische (nämlich rational nicht zu beantwortende) Fragestellung, ob nun Entwickler mitlesen oder nicht (mag doch jeder glauben, was er will), sondern die Diskrepanz zwischen der wiederholten Behauptung, sich sehr gut mit dem Programm auszukennen, und den teilweise weit neben der Sache liegenden Behauptungen dazu (Bsp.: Probleme mit Word unter Windows oder gar der Datei ctfmon.exe gibt es doch schon seit Jahr und Tag nicht mehr). Außerdem scheinen mir hier ganz besondere Partikularinteressen verfolgt zu werden. Wenn man der/die einzige mit einem Problem bei DragonPad ist, sollte man sich doch einmal selbstkritisch fragen, warum alle anderen das nicht haben.

P.S.: Der Scheipfehler bleibt, solange Sanda mein Pseudonym falsch schreibt (Rahche ist sieß).

__________________________________________________
Dragon Legal Group 15.6, Win 10 Pro 2004, Microsoft 365 32-bit, SpeechMike Premium Air, i7-7700, 3,6 GHz, 64 GB RAM, 1TB SSD;
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Sandra.H.H Offline



Beiträge: 44

28.05.2016 12:55
#8 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Mit Blick auf die tägliche Arbeitspraxis vieler langjähriger und treuer Drachenfreunde (jedenfalls in meinem KollegInnen- und Freundeskreis) möchte ich den Fokus nochmals auf die Eingangsfrage lenken, "welche Empfehlungen hinsichtlich einer sinnvollen Rechtschreibkontrolle für die tägliche Arbeitspraxis gegeben werden können."

Die vielfältigen Erfahrungen und Kenntnisse anderer USER und Forumsteilnehmer zu den unterschiedlichsten Problemkreisen sind für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis sicherlich gleichermaßen eine ebenso zuverlässige wie willkommene Quelle der Inspiration und des taeglichen Lernens im Dragon-Universum.

MHG Sandra

rc.otto Offline



Beiträge: 143

28.05.2016 17:32
#9 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

Ich diktiere direkt in Word, so dass etwaige Fehler dort sofort auffallen. Es handelt sich bei den auftretenden Fehlern aber natürlich um Erkennungsfehler (wieso erkennt der Drache eigentlich "selbst verständlich" nicht als "selbstverständlich), um eine fehlerhafte Groß-/Kleinschreibung ("sie" statt "Sie") oder um Diktierfehler. Das eine oder andere falsch geschriebene Wort gehört auch dazu, wenn ich einmal ein Wort falsch korrigiert hatte und mir das nicht aufgefallen war. Letztlich nützt mir die Rechtschreibkontrolle von Word aber wenig; zumindest bei längeren Schriftsätzen verlassen ich mich immer auf eine biologische Rechtschreibprüfung.

Sandra.H.H Offline



Beiträge: 44

28.05.2016 18:29
#10 RE: Dragon NaturallySpeaking und Rechtschreibkontrolle - Erfahrungen/Tips Zitat · Antworten

- Zur Ehrenrettung des Drachen ist die Diskussion dahingehend zu erweitern bzw. zu ergänzen, daß bei der ersten Erkennung (von Sprache im Text) selbstverständlich auch typische Tippfehler vermieden werden, die ohne Einsatz der Software regelmäßig entstehen würden. -

Den früher auch für Microsoft Office Word erhältliche Duden Korrektor gibt es - von Restposten abgesehen - leider nur noch für OpenOffice (?) und die kostenpflichtigen Textverarbeitungsprogramme Textmaker sowie Papyrus Autor, nach unseren Erfahrungen mit sehr guter Performance sowohl bei der Fehlererkennung als auch bei der Stabilität innerhalb des Programms. Allerdings muß ein typischer Microsoft Office Word-Nutzer die jeweiligen Word-Dokumente immer hin- und herschieben (Copy & Paste funktioniert selbstverständlich auch, allerdings mit einer höheren Verlustgefahr für bestimmte Formatierungen, eingefügte Grafiken usw.).

Die in Microsoft Word integrierte Rechtschreibprüfung läuft sehr gut in Hinblick auf Stabilität, Geschwindigkeit und laufende Kontrolle während des Diktierens/Schreibens, fällt aber nach unseren Erfahrungen und objektiven Test der Computer-Zeitschrift c't aus den vergangenen Jahren - von reinen Tippfehlern abgesehen - im Vergleich zur Programmarbeit mit integriertem Duden Korrektor in fast allen Fehlerkategorien deutlich ab. Summa summarum werden aber ca. zwei Drittel aller Fehler erkannt, für sich gesehen eigentlich ein guter Wert verglichen mit einer Texterstellung mit Texteditoren ohne jegliche Kontrolle (einschließlich DragonPad).

Leider gab es über alle Generationen des Duden Korrektor notorische Stabilitätsprobleme des Addins, von der reinen Erkennungsleistung her lohnt es sich allerdings, nach Versionen ab 6.0 Ausschau zu halten und zu versuchen, eine funktionsfähige Installation innerhalb von Microsoft Word zum laufen zu bringen (jedenfalls solange, bis die Online-Rechtschreibprüfung das Beta-Stadium verlassen hat).

Das alleinige Arbeiten in reinen Editoren birgt nach unseren Erfahrungen selbst für versierte Kennerinnen der Materie, i.e. der Alten und Neuen Rechtschreibung, ein vergleichsweise hohes Risiko, die selbstgesetzte Marke von einem Fehler pro fünf Manuskriptseiten deutlich zu verfehlen (jedenfalls ohne den Support eines kompetenten Sekretariats).

In diesem Sinne ein schönes Wochenende

MhG Sandra

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