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Dieses Thema hat 11 Antworten
und wurde 535 mal aufgerufen
 Geräte und Hardware
Arztrechtler Offline



Beiträge: 4

07.04.2022 08:51
Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Guten Tag liebe Forumsmitglieder,
ich hoffe ich bin mit meinem Thema hier richtig:
Aufgrund der Corona-Lage, Voranschreiten der Digitalisierung etc. haben wir (kleine Anwaltskanzlei mit 2 Anwälten und 2 Angestellten) unsere Anwaltskanzlei versucht, fit für Homeoffice und die Zukunft zu machen. Wir möchten per Remote-Desktop-Verbindung auf einam Terminalserver arbeiten. Die Umstellung, Installation etc. ist erledigt. Das letzte Problem: Der "Drachen" funktioniert nicht mehr, da wir nur 2 Einzelplatzversionen (Dragon Indiviudal Legal 15.6) für die beiden Anwälte nutzen.
Leider fällt es mir als Laie sehr schwer, den letzten Schritt für unsere Umstellung auf den Terminalserver zu erledigen. Momentan ist es so, dass die beiden Angestellten per Remote-Desktop arbeiten, die beiden Anwälte arbeiten wegen Dragon noch lokal. Dies ist leider umständlich und ich soll dies so schnell wie möglich "abschaffen", zumal dadurch derzeit kein Homeoffice möglich ist.
Ich habe ein Angebot von einer Firma für eine Version Dragon Legal Anywhere für 703,80 € netto pro Anwender und Jahr. Das erscheint mir sehr teuer. Unsere bisherigen Dragon-Versionen haben wir 2015 gekauft, diese gehören uns. Unsere Kanzlei tut sich grundsätzlich mit monatlichen laufenen Kosten schwer (wir mögen eher "Einmalkauf";-)).
Wir nutzen seit kurzem auch eine Anwaltssoftware (RA-Micro). Über RA-Micro gibt es auch eine Dragon-Lizenz (Dragon 15 Legal) für 39 € monatlich.
Nun aber zu meiner Frage: Gibt es Forenmitglieder, die Erfahrung mit dem Diktieren auf einem Terminal-Server haben? Welche Version ist im Einsatz. Gibt es von Nuance noch Kaufversionen?
Vielen Dank für das Zeitgeschenk schon allein durch das Lesen meiner langen Anfrage. (Ich habe wirklich ewig im Internt recherchiert, bin aber nicht wirklich weiter gekommen. Daher heute hier mein Hilferuf).
Viele Grüße aus Karlsruhe

Windows SErver 2019 Standard
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Dragon 15 Legal Individual 15.6

Marius_ Offline



Beiträge: 1.216

08.04.2022 12:43
#2 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Eigene Erfahrungen habe ich nicht. Nur soviel:

Dragon Anywhere ist keine TerminalServer-Version, sondern eine Cloud-Version. Ich (selbst Anwalt) hätte berufsrechtliche Bedenken gegen den Einsatz, u.a., weil die Datenverarbeitung mutmaßlich außerhalb der EU stattfindet und wohl auch keine Schweigepflichtverpflichtungserklärung von Nuance vorliegt, denke ich.

Für den Einsatz mit Terminalserver brauchen Sie m.W. Dragon Legal GROUP. Gibt es als Kaufversion, aber auch nicht billig.
AFAIK arbeitet auch Digtanet von RA-Micro mit der GROUP-Version, dies dient aber vor allem der Umsetzung im Hintergrund (statt als Frontend mit "Text gleich auf dem Bildschirm"), also für Diktate mit digitalem Diktiergerät oder Smartphone (und ähnelt dann Dragon Anywhere), kostet aber auch monatlich.

Wenn Sie all das nicht wollen, einfach zuhause eine weitere Instanz von Dragon auf dem Laptop installieren und die Profile gelegentlich mit denen in der Kanzlei per USB-Stick synchronisieren. Aber wäre dann wieder lokal.

Beste kollegiale Grüße
Meinhard

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Dragon Legal Group 15.71, Win 11 Pro, Microsoft 365 64-bit, SpeechMike Premium Air, i7-11700, 2,5 GHz, 64 GB RAM, 1TB SSD;
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Arztrechtler Offline



Beiträge: 4

08.04.2022 13:44
#3 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Hallo Meinhard,
vielen Dank für Ihre Antwort.

Im Angebot steht, dass Anywhere DSGVO-konform in der Detuschen Telekom Cloud gehostet wird. Die Lösung entpsricht § 43e BRAO i.V.m. §§ 203, 204 StGB (laut Angaben der Vertriebsfirma von Nuance).
Diese Vertriebsfirma behauptet auch, dass die Version Dragon Legal Gropu nicht zuverlässig auf Terminalservern funktioniert.
Leider ein Dilemma, aus dem es für uns (hoffentlich bald) ein Entkommen gibt.

Die Idee, eine weitere Lizenz von Dragon zu installieren ist gut. Allerdings funktioniert Dragon über die Terminal-Server-Oberfläche (Verbindung über RemoteDesktop) zu Hause überhaut nicht. Somit ist kein Arbeiten möglich. (Dictanet über RA-Micro kommt für uns nicht in Frage, da die Sekretariate bereits seite 2015 keine Schreibarbeiten mehr leisten. Das wäre für uns ein Rückschritt, da sich das Dragon-Diktat bei uns sehr bewährt hat (Text gleich auf dem Bildschirm)). Daher fühlen wir uns nun gezwungen, Dragon für den Terminalserver (irgendwie) zum Laufen zu bringen. Das ganze sollte sich natürlich in einem vertretbarem finanziellen Rahmen halten.

Freundliche Grüße aus Karlsruhe

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Dragon 15 Legal Individual 15.6

P.Roch Offline



Beiträge: 1.225

08.04.2022 17:21
#4 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Zitat von Arztrechtler im Beitrag #3
Die Idee, eine weitere Lizenz von Dragon zu installieren ist gut. Allerdings funktioniert Dragon über die Terminal-Server-Oberfläche (Verbindung über RemoteDesktop) zu Hause überhaut nicht.
In der Tat funktioniert die Variante "Dragon auf dem Terminalserver installiert" nicht für die Individual-Edition (eigener Test). Das entspricht auch der Dragon-Feature-Matrix. Die Group-Edition unterstützt, wie Meinhard schon angedeutet hat, das Remote-Diktat. Als Diktierquelle wird Remoteaudio benutzt, deshalb werden Tasten-Funktionalitäten der Handmikrofone (Philips, Powermic,...) nicht durchgereicht. (Für Powermic gibt es eine Lösung.)
Wie gut das Diktat in RDP-Umgebung funktioniert, kann ich nicht zuverlässig einschätzen, da ich nicht extensiv diktieren muss. Ich habe keine nenensnwerte Probleme, muss nur etwas akzentuierter sprechen.
Gruß, Pascal

Marius_ Offline



Beiträge: 1.216

09.04.2022 14:39
#5 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Hallo Arztrechtler,

zweierlei noch:
1) Es würde mich wirklich überraschen, wenn Nuance die Verpflichtungen aus § 43e Abs. 3 S. 2 BRAO vertraglich übernehmen würde. Aber ich kenne ich die Verträge in der Tat nicht.

2) Mein Vorschlag mit der zweiten Installation bezog sich natürlich auf lokales Diktieren zuhause. Für die Terminal-Lösung bräuchten Sie die GROUP-Version. Freilich setzt das lokale Arbeiten voraus, dass Sie in eine lokale Anwendung diktieren und dann entweder das Dokument auf Ihren Terminalserver kopieren - oder einfach lokal ins DragonPad Abschnitte diktieren und per Drag & Drop oder z.B. mit einem Sprachbefehl in das Fenster der eigentlichen Zielanwendung (zB Word) in Ihrer Terminal-Anwendung kopieren. Das erfordert natürlich etwas Aufwand. Vielleicht das Upgrade auf die GROUP-Version doch die beste Lösung.

FWIW: Meine eigene Konfiguration ist eine ganz andere: Ich habe die GROUP ja (s. unten) benutze sie aber lokal (auf dem Büro-PC, dem Heim-PC und dem Laptop, das ist bei der GROUP zulässig mit einer Lizenz, solange dieselbe Person diktiert). Auf die Daten der Kanzlei greife ich von daheim oder unterwegs per VPN-Verbindung zu (auf einem Netzlaufwerk einer unserer diversen VMs auf dem Kanzleiserver).
Wenn ich so mitbekomme, wie viel Ärger Kollegen aus Großkanzleien mit der Terminalanbindung haben, bin ich auch froh, keinen Terminalserver zu haben (bei uns mit mehr als 40 Arbeitsplätzen wäre das auch keine ganz kleine Lösung).

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R.Wilke Offline



Beiträge: 6.243

09.04.2022 16:48
#6 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Zitat von Meinhard im Beitrag #5
Meine eigene Konfiguration ist eine ganz andere: Ich habe die GROUP ja (s. unten) benutze sie aber lokal (auf dem Büro-PC, dem Heim-PC und dem Laptop, das ist bei der GROUP zulässig mit einer Lizenz, solange dieselbe Person diktiert). Auf die Daten der Kanzlei greife ich von daheim oder unterwegs per VPN-Verbindung zu (auf einem Netzlaufwerk einer unserer diversen VMs auf dem Kanzleiserver).
Wenn ich so mitbekomme, wie viel Ärger Kollegen aus Großkanzleien mit der Terminalanbindung haben, bin ich auch froh, keinen Terminalserver zu haben (bei uns mit mehr als 40 Arbeitsplätzen wäre das auch keine ganz kleine Lösung).


Genau das ist meine Konfiguration seit zwei Jahren im Homeoffice, und läuft prima, außer wenn große PDF-Dokumente über die VPN-Verbindung geöffnet werden müssen, aber da lohnt es sich, solche Dateien herunterzuladen und lokal zu öffnen.

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rc.otto Offline



Beiträge: 183

10.04.2022 10:14
#7 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Wir nutzen seit einigen Jahren DLG sowohl auf dem lokalen Rechner als auch auf dem Terminalserver. Das erfolgt in Verbindung mit einer zusätzlichen Software, die es ermöglicht, die neu in das Vokabular aufgenommenen Wörter und die benutzerdefinierten Befehle mit anderen zu teilen; diese Software erlaubt auch, dass ich im Terminalserver direkt mit den Tasten meines Diktiermikrofons das Diktat steuere. Ich will hier keine Werbung für das Produkt machen und wäre froh, wenn wir es nicht benötigen sollten, aber unser Händler sagte, wir benötigen das; lieber wäre mir, das wäre nicht erforderlich und vielleicht kann DLG das alles oder fast alles ohne Zusatzprogramm.
Wenn ich in der Kanzlei arbeite, erfolgt das mit unserem Anwaltsprogramm (Advoware) und DLG im Client-/Server-Betrieb, also völlig unproblematisch. Unschöner ist es unterwegs oder im Home Office. Ich verwende im Regelfall eine "Offlineversion" der Daten und Datenbank vom Vorabend auf meinem Rechner - da macht DLG Freude und hilft wirklich! Dragon auf dem Terminalserver habe ich fast nie genutzt. Allerdings bin ich auch für unsere IT verantwortlich und erhalten Rückmeldungen, dass DLG auf dem Terminalserver nicht so schön funktioniert. Und leider ist es auch so. Ich arbeite nun immer wieder auf dem Terminalserver und diktiere dort und eine wirklich zufriedenstellende Arbeitsweise habe ich noch nicht gefunden. Mit dem auf dem Terminalserver installierten DLG lässt sich am Wochenende oder abends noch ganz gut arbeiten, aber auch dann ist die Erkennungsleistung deutlich geringer als auf dem lokalen Rechner. Wenn alle den Terminalserver nutzen, dann wird es manchmal wirklich unerfreulich und jeder geübte Zehnfingertipper ist schneller. Das ließe sich wahrscheinlich mit einem schnelleren Server mit mehr Speicher beheben, aber für sieben oder acht Diktierende ist da schon einige erforderlich. Alternativ könnte ich das DragonPad oder das Diktierfenster verwenden, aber dann funktionieren auf dem Terminalserver die benutzerdefinierten Befehle für Word und Advoware nicht mehr. Glücklich bin ich damit nicht.
Unser Terminalserver wird nun älter und bedarf deshalb in absehbarer Zeit einer Ablösung. Dazu überlegen wir derzeit folgende Alternativen:

1. stärkerer Terminalserver in der Kanzlei (aber will ich wirklich noch Blech in der Hütte stehen haben?)
2. Terminalserver in der Cloud (Dienstleister von Advoware, IONOS etc.)
3. Terminalserver von Azure und Windows 365 (scheitert wahrscheinlich am Datenschutz)
4. Alternative zu Advoware, die es erlaubt, auch im Homeoffice auf dem lokalen Rechner zu diktieren (Actaport).

Ohne einen wirklich leistungsstarken Terminalserver scheint mir die Benutzung von DLG auf dem Terminalserver wenig erfreulich zu sein. Diese Anforderung sollte also bereits bei der Beschaffung des Terminalservers berücksichtigt werden. Wir haben das vor nunmehr bald fünf Jahren getan, aber damals hatten wir Corona nicht im Blick und nicht daran gedacht, dass so viele Menschen auf dem Terminalserver arbeiten könnten.

BTW: Dragon Anywhere könnte eine Alternative sein. Unser Händler legt uns das ans Herz. Aber zunächst würde ich prüfen, ob Sie eine Vereinbarung nach § 203 StGB abschließen können. Wenn das nicht klappt, hat sich das Thema ohnehin erledigt. Und ob es mit Dragon Anywhere möglich ist, Ergänzungen des Benutzervokabulars mit anderen automatisch zu teilen, weiß ich nicht. Ich weiß, dass nicht alle dieses Teilen gut finden; für uns hat es sich bewährt, weil nicht IT-affine Nutzerinnen und Nutzer damit meine Ergänzungen automatisch nutzen können (und ich notfalls einzelne von der Möglichkeit, Ergänzungen des Vokabulars mit anderen zu teilen, ausschließen kann).

Arztrechtler Offline



Beiträge: 4

11.04.2022 15:38
#8 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Guten Tag Zusammen,
erst einmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.

Wir haben uns aufgrund von Corona (und natürlich auch wegen der allg. Digitalisierung) dazu entschlossen, eine Anwaltssoftware (RA-Micro) und einen neuen Server anzuschaffen. Der Server musst dann sogar noch zum Terminalserver aufgerüstet werden (Fehlberatung der Firma RA-Micro). Die Kosten für den Terminalserver waren wirklich sehr hoch. Die Folgeprobleme mit Dragon haben wir leider nicht kommen sehen. Aber ohne eine neue Dragon-Version scheitert Homeoffice.

Wenn der jetzige Terminalserver in Rente geschickt wird, werden wir sicherlich nicht noch einmal einen solchen kaufen. Bei den Kosten, die anfallen, kann man viele Jahre in einer Cloud (z.B. von RA-Micro) arbeiten.

Da bei uns nur mit Spracherkennung gearbeitet wird, bleibt wohl nur die Variante Dragon Anywhere für viel Geld monatlich. Das StGB-Problem müssen wir vorab noch klären.

Mit dem Vokabular hatten wir bisher keine Probleme. Wir haben uns auch eigene Sprachbefehle (auch ganze Textbausteine inkl. Formatierungen) angelegt und diese dann gesichert (Export aus dem Befehlcenter) und dem 2. Nutzer in sein Profil gespeichert (Impfort Befehlcenter). Das ging bisher Probleme; es gibt aber auch nur 2 Benutzer, sodass sich der Arbeitsaufwand hierfür in Grenzen hält. Ich hoffe das wird in der Anywhere-Version auch noch möglich sein? Darf ich fragen, was das für eine Software ist, die es ermöglich das Vokabular automatisch zu teilen? (falls wir das auch noch benötigen sollten).

Viele Grüße aus Karlsruhe

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Dragon 15 Legal Individual 15.6

P.Roch Offline



Beiträge: 1.225

11.04.2022 17:28
#9 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Zu Dragon Anywhere noch einige Hinweise: (Group oder in Verbindung mit der Individual):

1. Es gibt keine Worteigenschaften, wie sie z.B. für zur Erzwingung spezieller bzw. alternativer Schreibweisen verwendet werden (formatierte Ausdrücke). Deshalb müssen Sie darauf achten, das juristische Vokabular zu kaufen.

2. benutzerdefinierte Sprachbefehle sind nur als Autotexte und Schritt-fürSchritt-Befehle möglich. Autotexte nur als "Nur-Text", d.h., Grafiken lassen sich nicht einbinden. Sprachbefehle lassen sich nicht anwendungsbezogen einrichten.

3. Ich habe keine Möglichkeit gefunden, die benutzerdefinierten Sprachbefehle aus der Desktop-Edition nach Dragon Anywhere Group zu übertragen.

4.Es gibt keine implementierten anwendungsbezogenen Sprachbefehle.

5. Bei der Synchronisation der Dragon Individual mit Dragon Anywhere werden keine Aussprachen übertragen. Fremdsprachige Wörter brauchen deshalb in der Regel eine gesprochene Form.

Soweit so kurz.
Gruß, Pascal

P.S. Ich würde die von R.Wilke und Meinhard verwendeten VPN-Lösungen bevorzugen.

Marius_ Offline



Beiträge: 1.216

13.04.2022 18:08
#10 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Zitat von P.Roch im Beitrag #9

P.S. Ich würde die von R.Wilke und Meinhard verwendeten VPN-Lösungen bevorzugen.





Den Worten des Profis schließe ich mich naturgemäß an. Und von Dragon Anywhere würde ich die Finger lassen. Allerdings ist der Workflow bei uns auch so, dass ich unterwegs wie im Büro ohne Kanzleisoftware auskomme. Die wird hier nur für Kaufmännisches/Administratives benutzt, nicht in der "Produktion".
Vielleicht ist deshalb, weil sie anders arbeiten, bei den beiden Kollegen der Zug trotz nicht so guter Erfahrungen schon in Richtung Terminal-Server abgefahren. Ich hoffe jedenfalls, es liegt nicht an der sunk cost fallacy.

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Arztrechtler Offline



Beiträge: 4

14.04.2022 09:16
#11 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Guten Morgen,
wir sind leider noch keinen Schritt weitergekommen. Sollte es etwas Neues geben, werde ich es hier mitteilen (in der HOffnung, dass es Interessierte gibt;-))

Da wir kurz vor Einführung der E-Akte sind bzw. nur nach mit E-Akten arbeiten wollen (E-Akten haben wir schon seit 1,5 Jahren), arbeiten wir schon mit der Anwaltssoftware (RA-Micro). Dies hat Vieles vereinfacht und auch wesentlich schneller gemacht. Bisher haben wir bezüglich digitales Arbeiten viel Fleiß investiert, hat sich sehr auch gelohnt.

Es hakt bei uns derzeit auch daran, dass die vielen Fachbegriffe für uns nicht immer verständlich sind. Wir haben einen Terminal-Server, von dem wird vom lokalen PC im Büro per VPN zugegriffen; daheim vom PC auch per VPN auf den Terminal-Server. Herr Wilke hat ja geschrieben, dass er lokal diktiert und daheim und von unterwegs per VPN zugreift (ich hoffe ich habe das richtig verstanden). Genau das geht bei uns laut Aussage der Vertriebsfirma nicht und rät deshalb zu Anywhere. Wirklich begeistert sind wir nicht, jährlich pro Lizenz über 700 € für Anywhere auszugeben. Das ist eher so der "Rettungsanker" um weiterzukommen (wirft aber neue Fragen auf: Was ist bei Internet-Ausfall???). Von Legal Group wird laut Vertriebsfirma abgeraten, das es nicht zuverlässig läuft. Derzeit dreht sich das Ganze für uns leider im Kreis ...

Im Moment haben wir für einen Anwalt eine Dragon-Testversion (leider nur kurze Zeit) von RA-Micro. Läuft im Büro ohne Probleme, muss aber noch daheim getestet werden. Leider ist nicht in Erfahrung zu bringen, welche Dragon-Version sich dahinter "versteckt". Um dieses System über RA-Micro in Zukunft nutzen zu können, werden aber auch 39 € im Monat pro Nutzer fällig (Mindestvertragslaufzeit: 36 Monate).

Derzeit tun sich mehr Fragen als Antworten auf;-)

Vielen Dank an Alle, die sich bisher gemeldet haben und schöne (hoffentlich arbeitsfreie) Osterfeiertage.
Grüße aus Karlsruhe

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Marius_ Offline



Beiträge: 1.216

19.04.2022 08:36
#12 RE: Umstieg Dragon Individual Legal auf Terminalserver für Homeoffice Zitat · Antworten

Lieber Kollege,
nur zweierlei zu Dragon Legal Group:
Die Aussage Ihrer Vertriebsfirma ist in dieser Form nicht haltbar. Dragon Legal Group (15.71) funktioniert genauso gut wie die Version Individual. Ich verwende sie, solange es sie gibt (und schon den Vorläufer, die "alte" Legal Professional). Es handelt sich ja auch im Kern um dieselbe Software - nur sind halt mehr Funktionen freigeschaltet. Eine andere Frage ist, ob das Diktat mit einem Terminalserver, wie Dragon Legal GROUP es ermöglicht, genauso komfortabel und fehlerarm ist wie ein lokales Diktat. Hierzu hatte Pascal schon etwas geschrieben. Ich würde allerdings vermuten, dass das Arbeiten mit Dragon Anywhere auch nicht ganz ohne Probleme ist (vgl. den Erfahrungsbericht eines anderen Nutzers hier im Forum betreffend die Synchronisation).

In der Diktierumgebung von RA-Micro ("DictaNet") steckt übrigens auch Dragon Legal Group, wie die Website von DictaNet ausweist. Das wäre auch lizenzrechtlich kaum anders vorstellbar, da die GROUP-Versionen die einzigen sind, welche Server-Profile und damit auch die gleichzeitige Nutzung als Frontend-System (Umsetzung "am Bildschirm" des Diktanten) und als Backend-System zur Hintergrund-Umsetzung (zeitversetzt, Kontrolle meist durch Sekretariat) erlaubt.

Meine Empfehlungen will ich nicht wiederholen.
In unserer Kanzlei verwenden manche Dragon Professional Individual, manche Legal GROUP und manche inzwischen DictaNet (DictaNet kann mit einer normalen lokalen Dragon-Installation integriert werden).
Wie individuell die Präferenzen so sind, zeigt sich auch schon daran, dass ich z.B. die E-Akte von RA-MICRO für das reine Grauen halte. Selbst auf SQL langsam und umständlich - und teuer, weil dann jeder Arbeitsplatz eine RA-MICRO Lizenz braucht (was wir bei Referendaren, Wiss. Mitarbeitern und Junganwälten usw. vermeiden). Aber jeder Laden ist halt anders.

Freundliche Dragon-Grüße

Meinhard

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