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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 23 mal aufgerufen
 Fragen zur Anwendung
m.brandt Offline



Beiträge: 2

27.08.2016 13:43
RE: Dragon unter erschwerten Bedingungen Zitat · Antworten

Hallo,
ich möchte jemanden helfen Dragon Home 13 einzurichten. Leider kommen hier einige erschwerende Umstände zusammen.
1) Der Rechner ist nicht besonders schnell, weswegen die Erkennung langsam läuft.
2) Der Benutzer ist sehbehindert und kann deswegen z.B. nicht erkennen, dass Dragon noch beschäftigt ist, wenn dann weiter gesprochen wird ergibt das diktierete keinen Sinn mehr, weil Teile fehlen. Alles was gelesen werden soll muss in großer Schrift ausgedruckt oder auf dem Bildschirm dargestellt werden(, was aber schwierig ist).
3) Der Benutzer spricht langsam und undeutlich.

Zusammen ergibt sich eine Situation, die eine Sackgasse darstellt. Das Erkannte ist zu weit von dem Gesagten entfernt, dass es Sinn macht.
Folgende Lösung habe ich mir überlegt, wobei ich nicht sicher bin, ob sie funktioniert.
1) Neuen Rechner besorgen
2) Falls das zu lange dauert. In der Zwischenzeit, das Training auf einem anderen Rechner durchführen, das Profil exportieren und später importieren. (Allerdings habe ich Version 13 Premium auf meinem Gerät installiert.
3) Ich würde gerne eine kleine Reihe Diktate erstellen. Die Dragon dann benutzen kann um die Aussprache besser zu lernen.
Problem dabei ist, dass die Texte in den Beispiel-Diktaten viel zu lang und zu kompliziert sind. Ohne Training versteht Dragon noch zu wenig, es muss sehr viel verbessert werden, was zu lange dauert. Wie kann ich Dragon in einen Zustand versetzen, dass er zumindest beginnt Diktate zu verstehen und langsam mehr und mehr versteht.

Für Bermerkungen oder Vorschläge wie man das besser macht, bin ich sehr dankbar.
Grüße Michael

Meinhard Offline



Beiträge: 1.139

27.08.2016 14:43
#2 RE: Dragon unter erschwerten Bedingungen Zitat · Antworten

Der beste Rat, den wir hier Ihnen geben können, geht dahin, dass Ihr Bekannter oder Sie sich einen professionellen Dienstleister suchen, der eine Einrichtung vor Ort vornimmt. Das können und wollen wir im Forum nicht ersetzen.

Ferner muss ich Ihnen wohl die Hoffnung nehmen, dass Dragon, wenn anfänglich nicht oder nur wenig erkannt wird, durch Training in einen Zustand versetzt werden könnte, dass das Programm „zumindest beginnt, Diktate zu verstehen und langsam mehr und mehr versteht“.
Dragon 13 erreicht bei technisch korrekter Konfiguration und normaler Aussprache von Anfang an eine hohe Genauigkeit. Wenn diese sich nicht einstellt, gibt es keine Möglichkeit, dies durch langes Training relevant zu steigern.
Mehr als ein einziges Training ist ohnehin überflüssig. Ein solches Training macht normalerweise vielleicht den Unterschied zwischen 95 % und 97 %, bei guten Sprechern zwischen 97 % und 99 % aus. Wenn aber anfänglich deutlich weniger richtig umgesetzt wird – etwa weil die Aussprache aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung überaus undeutlich ist –, wird man dem Problem nicht durch ständiges Training beikommen können.
Und noch etwas: Für Menschen, für welche die Trainingstexte zu kompliziert zum Vorlesen sind, ist Dragon ohnehin nicht gut geeignet, weil das Programm auf das Diktat von strukturierten Sätzen ausgelegt ist.

Möglicherweise liegt das Problem aber auch woanders, etwa am Mikrofon oder an ganz anderen Stellen der Gesamtkonfiguration. Das kann man aus der Ferne nicht beurteilen. Rüdigers erst wenige Tage altes Erlebnis, welches er in diesem Forum gepostet hat, legt davon beredtes Zeugnis ab.

Also nochmals: Bei solch erschwerten Bedingungen sollte ein Profi sich das vor Ort ansehen und anhören.

__________________________________________________
Dragon Legal Group 15.6, Win 10 Pro 2004, Microsoft 365 32-bit, SpeechMike Premium Air, i7-7700, 3,6 GHz, 64 GB RAM, 1TB SSD;
+ DLG 15.5, Win 10, unter Parallels Pro auf iMac Retina 5K 4,0 GHz i7-6700K, 32 GB RAM, 1TB SSD; + DLG 15.5, Win 10, Bootcamp auf MBP 2017 i5

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.119

27.08.2016 15:28
#3 RE: Dragon unter erschwerten Bedingungen Zitat · Antworten

Zunächst hat Meinhard völlig recht, was die professionelle Unterstützung in dem Fall betrifft, um dem Anwender den Zugang zu ermöglichen und auf die Sprünge zu helfen.

Dennoch sollten hier ein paar Tipps zumindest gegeben werden, und sei es nur, um einige grundsätzliche Dinge klarzustellen.

Zunächst, das Training auf den vorgegebenen Pfaden ist keinesfalls erforderlich, ganz im Gegenteil, keines davon wird überhaupt benötigt.

Um das Ganze auf die Spitze zu treiben, habe ich soeben einen Test ausgeführt. Ich habe ein neues Profil angelegt, bezeichnenderweise unter dem Namen „Blindtest“. Als ich dann an der betreffenden Stelle, wo die Mikrofonqualität geprüft wird und man den vorgegebenen Text vorlesen soll, habe ich einfach einen Absatz aus der mir gerade vorliegenden Zeitung vorgelesen, nicht auf den Bildschirm geschaut und solange gelesen, bis das akustische Signal anzeigte, dass der Test erfolgreich abgeschlossen ist.

Hintergrund ist der, dass bei diesem quasi Mikrofontest nicht nur das Gerät überprüft und die Lautstärke eingestellt werden, sondern zugleich die akustisch relevanten Daten für die Anlage des Profils gesammelt werden. Dabei spielt es offensichtlich gar keine Rolle, welchen Text man liest, es werden nämlich, was damit bewiesen ist, nur die kennzeichnenden Merkmale der Sprachlaute ermittelt.

Sodann wurde das Profil wie gewohnt angelegt (das akustische Modell wurde auf der Basis der eben gesammelten Daten aufbereitet), und ich konnte sogleich loslegen. Als nächstes habe ich DragonPad gestartet und den folgenden Text hinein diktiert:

Zitat
Mein Name ist Justus Meyer, ich bin 53 Jahre alt und bin in Köln geboren. Nach der Grundschule besuchte ich das Gymnasium Marienborn in der Südstadt, nach dem Abitur zog ich nach Bonn und habe dort begonnen Geschichte und Deutsch zu studieren.

Dabei habe ich viele Leute kennengelernt, von denen ich später noch einiges zu berichten habe, zunächst aber möchte ich fortfahren, meine Kindheit und frühe Jugend zu schildern.



Der Text ist selbstverständlich frei erfunden, alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, Orten und Begebenheiten sind definitiv nicht beabsichtigt.

Bei dem Diktat des Textes musste ich vielleicht ein oder zweimal mittels Korrektur eingreifen, aber ansonsten lief alles sehr geschmeidig.

Und übrigens, mit dem selben Profil diktiere ich auch diesen Beitrag, ohne nennenswerte Einschränkungen…

Also wäre damit für den vorliegenden Fall die erste große, scheinbar unüberwindbare Hürde, nämlich „Training“ schon einmal aus dem Weg geräumt, sofern man darunter das Vorlesen vorgegebener Texte versteht.

Dieses kleine Experiment kann man ohne großen Aufwand und Investition durchführen um zu wissen, wo man steht. Welche weiteren Aktivitäten dann gegebenenfalls erforderlich und sinnvoll sind, muss man selbst entscheiden. Letztendlich hängt es davon ab, wie existenziell die Verwendung von Spracherkennungssoftware für den betreffenden Anwender ist und welchen Aufwand man dafür betreiben möchte.

_______________________________________

DPG 15.6 (15.60.200.015) auf Windows 10 Pro (64-bit)
SpeechMike Premium (LFH3500) + SpeechMike II
HP ZBook 17 G2 (Refurbished) - i7-4910qm - 8MB SmartCache - 32 GB RAM - 512 GB SSD - 1 TB HSSD - 2 TB HDD

m.brandt Offline



Beiträge: 2

27.08.2016 17:59
#4 RE: Dragon unter erschwerten Bedingungen Zitat · Antworten

Hallo,

vielen Dank für die Antworten, sie haben mir wichtige Hinweise gegeben auf Fragen, die ich bisher selbst nicht beantworten konnte. Bleibt die Frage: Wie komme ich an einen Experten im Bereich Frankfurt oder Rhein/Main?

Viele Grüße Michael

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.119

27.08.2016 18:30
#5 RE: Dragon unter erschwerten Bedingungen Zitat · Antworten

Das Forum ist ausdrücklich keine Vermittlungsbörse für Waren oder Dienstleistungen jeglicher Art. Aus gutem Grund habe ich bereits vor langer Zeit die Privatnachrichten-Funktion hier deaktiviert, ansonsten würden sich schon jetzt die Geier auf Sie stürzen, zumal wir das einzige deutschsprachige aktive Dragon-Forum „weltweit“ sind.

Für die ersten Schritte braucht man auch keinen professionellen Beirat, mein Vorschlag wäre, dass Sie den oben beschriebenen Test selbst auf dem Computer des Anwenders ausführen, um zunächst einmal herauszufinden, ob Hardware und Installation überhaupt in Ordnung sind, bevor man den nächsten Schritt probiert. Der darin bestehen würde, den Test mit dem Anwender selbst zu vollziehen.

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