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Dieses Thema hat 8 Antworten
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R.Wilke Offline



Beiträge: 6.118

11.01.2012 17:35
RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Liebe Leute,

aus dem Zusammenhang einer weiterführenden Diskussion im KnowBrainer-Forum über den Einfluss der Reglerstellung "Pausen vor Befehlen" und einer weiteren damit verbundenen Einstellung heraus habe ich in den letzten Tagen ein wenig herumexperimentiert und dabei festgestellt, dass man möglicherweise die allermeisten eingebauten Befehle gar nicht bis zum Ende aussprechen muss, sondern nur soweit, dass sie erkannt werden und sich von anderen ähnlich klingenden Befehlen unterscheiden.

Als Beispiele dazu eine kleine Auswahl:

zum Zeilenanfang –> geht auch als: zum Zeilenan
zum Zeilenende –> geht auch als: zum Zeilen
zum Anfang –> geht auch als: zum anf
zum Ende –> geht auch als: zum end

Interessanterweise funktioniert das auf Anhieb und nach meinen bisherigen Beobachtungen absolut zuverlässig, wenn man erstmal die passende Form gefunden hat. Ich kenne Leute, die sich über jede eingesparte Silbe beim Diktieren freuen, insbesondere dann, wenn sie mehrmals am Tag gespart werden kann. Ich gehöre zum Beispiel zu dieser Gruppe.

Ich werde das bei den von mir immer wieder verwendeten Befehlen einmal näher beobachten und ausprobieren und würde mich freuen, wenn meine Mitstreiter sich daran beteiligen würden.

Gruß, RW

_______________________________________

DPG 15.6 (15.60.200.015) auf Windows 10 Pro (64-bit)
SpeechMike Premium (LFH3500) + SpeechMike II
HP ZBook 17 G2 (Refurbished) - i7-4910qm - 8MB SmartCache - 32 GB RAM - 512 GB SSD - 1 TB HSSD - 2 TB HDD

monkey8 Offline



Beiträge: 315

11.01.2012 22:53
#2 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Rüdiger,

You are onto something, the following commands all bring up Microsoft Word:

"Start Microsoft office rhinoceros"
"start Microsoft office telephone"
"start Microsoft office interpretation"

every time without fail. The correct command is "start Microsoft Office Word"

Lindsay

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.118

11.01.2012 22:55
#3 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Sweet!

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a.wagner Offline



Beiträge: 420

12.01.2012 11:27
#4 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Hallo,

Vielleicht als Ergänzung: Ich sage als Befehl immer anstatt "schreib das" einfach nur "schreib". Das funktioniert eigentlich ziemlich gut und wird auch mehrmals am Tag von mir benutzt, gerade wenn ich mündlich vom Korrekturmenü ins Buchstabierfenster wechseln will. Aber da ich das schon sehr lange mache, weiß ich nicht genau, ob das eine Abkürzung oder sowieso ein eingebauter Befehl ist. Die Anzeige der Befehlserkennung lautet dann jedenfalls auch nur "schreib".

Gruß

A. Wagner

DNS 15.3 Individual mit SpeechMike LFH 3510, Intel(R) Core(TM)I7-7500 CPU, 16 GB RAM, Windows 10 Pro. 64 Bit

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.118

12.01.2012 17:54
#5 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Zitat von a.wagner
Aber da ich das schon sehr lange mache, weiß ich nicht genau, ob das eine Abkürzung oder sowieso ein eingebauter Befehl ist.



Ja, genau, das ist ein eingebauter Befehl, erkennbar daran, dass er so angezeigt wird.

Gruß, RW

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Dioskur Offline



Beiträge: 511

05.01.2013 00:54
#6 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Zitat von R.Wilke
Ich kenne Leute, die sich über jede eingesparte Silbe beim Diktieren freuen, insbesondere dann, wenn sie mehrmals am Tag gespart werden kann. Ich gehöre zum Beispiel zu dieser Gruppe.



Hallo Rüdiger,

erstmal nachträglich noch ein gutes neues Jahr! Wenn Du so gerne Silben einsparst, kannst Du das auch innerhalb längerer Befehle tun. Zum Beispiel: "Als Diktierkürz hinzufüg" oder "Befehlscent öff" oder "Ausw les"

Gruß, Hans

DPI 15 auf Windows 10 Professional (64-bit)
SpeechMike Premium. Intel i7 Core 4x2.67 GHz, 6 GB RAM

P.Roch Offline



Beiträge: 1.125

05.01.2013 12:01
#7 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Zitat von a.wagner
Hallo,

Vielleicht als Ergänzung: Ich sage als Befehl immer anstatt "schreib das" einfach nur "schreib". Das funktioniert eigentlich ziemlich gut und wird auch mehrmals am Tag von mir benutzt, gerade wenn ich mündlich vom Korrekturmenü ins Buchstabierfenster wechseln will. Aber da ich das schon sehr lange mache, weiß ich nicht genau, ob das eine Abkürzung oder sowieso ein eingebauter Befehl ist. Die Anzeige der Befehlserkennung lautet dann jedenfalls auch nur "schreib".



Hallo zusammen,
zuerst einmal allen Drachenfreunden die besten Wünsche für 2013 - und möge uns der Drache mehr Freude als Frust bescheren.

"schreib" und "schreib das " sind (bekanntlich) zwei selbstständige, unterschiedliche Befehle: "schreib" ohne nachfolgender Sprechpause leitet quasi Buchstabiermodus ein, mit Sprechpause wird das Buchstabierfenster geöffnet. "schreib das" öffnet in jedem Fall das Buchstabierfenster und stellt den durch "das" definierten Text in die Eingabe-/Korrekturzeile.

Dass Dragon auch auf "halbe" Befehle hört, ist erst mal verblüffend. Die Verblüffung sollte sich aber in Grenzen halten, wenn man bedenkt, wie der Erkennungsprozess abläuft. Dragon sucht nach möglichen phonetischen Übereinstimmungen der gehörten Phrase mit Mustern, die im Befehlswortschatz bzw. Vokabular vorhanden sind. Der statistisch akzeptable und beste Wert wird dann genommen. Wenn also keine Verwechslungen möglich sind, kann ich auch unvollständige Wörter und Befehle sprechen und mich über die sichere Erkennung freuen. Übrigens machen wir Menschen das ja auch: Wortbruchstücke reichen aus, um ganze Textpassagen fehlerfrei lesen zu können.

Vie Grü
Pascal

Dioskur Offline



Beiträge: 511

05.01.2013 15:39
#8 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Zitat von P.Roch
"schreib" ohne nachfolgender Sprechpause leitet quasi Buchstabiermodus ein, mit Sprechpause wird das Buchstabierfenster geöffnet.



Hallo Pascal,

vielen Dank für die guten Wünsche zum neuen Jahr, die ich hiermit erwidere.
Ich möchte Ihre Ausführungen zum Schreib-Befehl dahingehend ergänzen,dass man zwar nicht unmittelbar nach dem Befehl „schreib" eine Pause machen soll, weil sonst der Effekt eintritt, den Sie beschrieben haben, dass aber während des Buchstabieren durchaus Pausen möglich sind, nach denen man mit einem nochmaligen „schreib" das Buchstabieren fortsetzen kann. Das erleichtert das Buchstabieren bei längeren und komplizierteren Wörtern sehr.

Zitat von P.Roch
Wenn also keine Verwechslungen möglich sind, kann ich auch unvollständige Wörter ... sprechen


Hoffentlich verführt uns der Drache nicht dazu, dass wir künftig nur noch in Abkürzungen sprechen.

Freundl Grü

Hans Löhr

DPI 15 auf Windows 10 Professional (64-bit)
SpeechMike Premium. Intel i7 Core 4x2.67 GHz, 6 GB RAM

R.Wilke Offline



Beiträge: 6.118

05.01.2013 16:11
#9 RE: Bisher unentdeckte Dimensionen der Befehlserkennung! Zitat · Antworten

Also wo wir gerade dabei sind, der 12er Drache ist mir in seiner Interpretationsfreude bisweilen schon zu proaktiv. Dazu ein Beispiel, was mir neulich Ärger gemacht hat. In meinen Texten verwende ich recht häufig die Phrase "De- und Remontage", die ich so ins Vokabular aufgenommen habe, mit "de und Remontage" als gesprochener Form. So weit so gut und kein Problem.

Nun wollte ich neulich aber mal ausnahmsweise diktieren: "Demontage", einfach so, und was macht Dragon? - Schreibt immer, ganz unbeeindruckt und unnachgiebig: "De- und Remontage", egal wie oft ich markiere und drüber spreche, keine Chance, das Wort "Demontage" alleine zu bekommen!

Es blieb mir nichts übrig als das Buchstabierfenster zu verwenden und dort "Demontage" einzugeben.

Dieses Beispiel ist mir nun präsent geblieben, weil es besonders merkwürdig war, aber ähnliche Fälle sind mir in der Vergangenheit schon öfter begegnet, und nicht unbedingt zu meiner Begeisterung.

Gruß, RW

_______________________________________

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