Hallo, ist ja noch ein bisschen Zeit bis Weihnachten, könnte man die Software auch von Drittanbietern beziehen? Für diejenigen die schon im Besitz von 15 oder 16 sind: hat es sich gelohnt und könntet ihr mir ein paar Sachen sagen die in den neuen Versionen dazugekommen sind, besonders im Gegensatz zu 14.
Vielen herzlichen Dank für jeden, der mir weiterhelfen kann.
Kleine Korrektur: In der Version 15 hat Dragon schon bei kürzeren Worddokumenten (10-15 Seiten) irgendwann Unsinn gemacht. Es wurden zwei Leerzeichen eingefügt, Wörter wurden (falsch) klein geschrieben und einzelne Buchstaben standen verirrt im Text. Jüngst habe ich ein längeres Dokument (> 20 Seiten) diktiert und bis auf einen kleinen Aussetzer kam es nicht zu diesen Problemen.
Ich musste notgedrungen, weil ich mir ein neues Laptops zulegen musste, natürlich mit Windows 11, nun auch Dragon 16 zulegen. Ich wollte es nämlich erst gar nicht darauf ankommen lassen, zu testen, ob Microsoft Office 24 und Windows 11 notfalls doch auch noch mit Dragon 15 kompatibel sind. Allerdings ging ich ein gewisses Risiko ein und kaufte auf eBay die Version 16 für 70 €. Im Vergleich zu den Preisen, zu denen die Professional-Version in den offiziellen Shops angeboten wird, dachte ich, das Risiko kann man eingehen. Es war jedenfalls ein seriöser Anbieter, denn der Schlüssel funktionierte. Der E-Mail-Kontakt mit dem Anbieter war freundlich und schnell. Ich wollte nämlich wissen, wie es sein kann, dass er Dragon so günstig anbieten kann. Und er sagte mir, es sei ein ganz legaler Unternehmensschlüssel (keine Ahnung, ob es das wirklich gibt), ich müsse nur beachten, Mehrfachinstallationen mit dem Schlüssel zu vermeiden. Nun ja, mittlerweile nutze ich Dragon 16 seit gut zwei Monaten und es funktioniert.
Ich muss allerdings sagen, ich sehe keinerlei Verbesserungen in der Performance, ganz im Gegenteil ist die Erkennungsgenauigkeit (obwohl ich mein altes Profil übertragen habe) gefühlt sogar schlechter geworden. Insoweit bin ich echt enttäuscht. Zumal es einen laut KI auch im Netz häufig diskutierten Bug gibt. Der ist allerdings nicht Dragon zuzurechnen, sondern Windows 11. Das extrem restriktive Energiemanagement von Microsoft führt immer wieder dazu, dass, wenn man in eine Pause hinein diktiert, das erste Wort fehlt. Man kann sich behelfen, indem man mal kurz 1 Sekunde summt, oder einleitend „klein" oder „groß" sagt – natürlich passend zum nächsten Wort – aber es nervt trotzdem. Wobei bei „klein" der Effekt sich manchmal mit der Verzögerung überdeckt und Dragon kein Kommando versteht und dann „ein" schreibt. Da ist das Summen unter Umständen wohl doch die bessere Alternative.
Ich habe schon alle empfohlene Energieeinstellungen der USB Anschlüsse vorgenommen, aber es hat nichts gebracht.
Vielleicht hat jemand von euch noch eine Idee oder einen Workaround?
DNS 16.10.200.444 Professional, Windows 11 Pro Plantronics PLT Savi W440 Intel (R) Core Ultra 9 2,5 GHz 32 GB RAM
Moin, dieses Problem kann ich nicht reproduzieren, obgleich mein Mikrofon (siehe unten) ebenfalls als USB-Mikrofon behandelt wird (die Bluetooth-Strecke endet ja am Receiver, von dort geht es per USB weiter zum Rechner) und im Gerätemanager von Windows eingestellt ist, dass der Rechner das Gerät zum Energiesparen deaktivieren kann. Letzteres scheint mein Rechner nur teilweise zu machen (das Mikrofon kann ihn nicht aus dem Sperrzustand aufwecken, aber gleichwohl ist immer Ladestrom drauf, wenn der Rechner eingeschaltet ist). Vielleicht also mal ein anderes Mikro versuchen? (Nur eine Vermutung, ich kenne das Plantronics-Mikro nicht.)
Im Übrigen ist es meine Best Practice-Empfehlung, das Mikro bei jeder Diktierpause abzuschalten. So vermeidet man, dass Dragon ständig und auch beim nächsten gesprochenen Wort mühsam Signal und Rauschen (Nebengeräusche) sortieren muss, was m.E. auch zu dem Verschlucken von Wörtern führen könnte. Ich habe leicht reden: Mein Mikro hat einen Bewegungssensor, der das Dragon-Symbol sofort auf rot setzt, wenn ich das Mikro vom Mund nehme und waagerecht halte oder ablege.
Im Übrigen: Der wesentliche Unterschied zwischen Version 15 und Version 16 soll lediglich die Kompatibilität mit Windows 11 sein (Stichwort: Journaling Hooks). Wenn die Genauigkeit nachlässt, mal die Sprachmodelloptimierung laufen lassen oder gleich ein neues Profil anlegen.
__________________________________________________ Dragon Legal 16, Win 11 Pro, Microsoft 365 64-bit, SpeechMike Premium Air, Intel Core 7 255H, 32 GB RAM, 1TB SSD; + Dragon Legal 16 auf Windows 11 Pro für ARM unter Parallels Pro auf MacBook Air M2
Nun, was die Erkennungsgenauigkeit anbelangt, hat sich Dragon mittlerweile berappelt. Da bin ich zufrieden. Was mich allerdings sehr stört: ich kann in keinen Browser mehr direkt diktieren, wenn ich das mache, dann schreibt Dragon 16 nur noch wirres Zeug, der Cursor springt schon nach wenigen Worten und löscht dabei auch Textbestandteile. Als Beispiel sei der folgende Text noch einmal mit Dragon diktiert: "Frage: auch wenn es nicht wirklich in diesen Faden ja passt, machen andere auch die Beobachtung?" Und jetzt: Der nachfolgende Text ist genau der vorstehende Text in Gänsefüßchen: " Frage: auch wenn es nicht wirklich in diesen FadenFaden machen andere auch die Beobachtung?" Wie man sieht, fehlt ein Wort, dafür ist ein anderes doppelt. Manchmal ist es noch schlimmer, dann werden die Buchstaben völlig durcheinander geworfen. Wenn ich das Add-on deaktiviere, was im Netz empfohlen wird, hilft es zumindest bei meiner App auch nicht. Es bleibt also dann tatsächlich nur das Diktierfenster. Das ist nicht wirklich hinderlich, aber eben nicht ganz so bequem, wie wenn man direkt in die Anwendung diktiert.
DNS 16.10.200.444 Professional, Windows 11 Pro Plantronics PLT Savi W440 Intel (R) Core Ultra 9 2,5 GHz 32 GB RAM
Eine Ergänzung: ich war mit der Erkennungsgenauigkeit immer noch nicht so recht zufrieden, gefühlt war Dragon 16 auf meinem neuen Laptop mit Windows 11 immer noch nicht so perfekt wie Dragon 15 auf meinem Windows 10 Laptop, das ich gelegentlich noch nutze. Zum Beispiel war der verspätete Einsatz, der zum Verlust oder zur Entstellung des ersten Wortes führte (obwohl ich einige Workaround umgesetzt hatte), noch nicht gänzlich verschwunden. Ich will jetzt nicht hier die einzelnen Maßnahme aufzählen, nur der Hinweis, Gemini hat mir insgesamt acht (!) Maßnahmen vorgeschlagen, wie ich die Erkennungsgenauigkeit verbessern kann. Die bezogen sich in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle auf Mikrofoneinstellungen, USB Einstellungen usw., also nicht auf Dragon selber,kurz ein ganzes Bündel von Maßnahmen, auf die ich nie im Leben gekommen wäre, und ich muss sagen, das Ergebnis ist über die Maßen beeindruckend. Die Erkennungsgenauigkeit liegt eigentlich ziemlich genau bei 100 %, eine Genauigkeit, die ich mit Dragon 15 auf Windows 10 nicht einmal annähernd erreicht habe.
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